Aktivisten haben sich in Sichtweite der Parlamentarischen Gesellschaft von einer Brücke abgeseilt. Foto: dpa

Greenpeace-Aktivisten haben in Berlin für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft demonstriert und dabei mit einer „schweinischen“ Aktion Aufsehen erregt.

Berlin - Kurz vor Fortsetzung der Jamaika-Sondierungen in Berlin hat Greenpeace mit einer spektakulären Aktion für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft demonstriert. Aktivisten der Umweltorganisation seilten sich am Freitagmorgen in Sichtweite der Parlamentarischen Gesellschaft, dem Verhandlungsort, zusammen mit einem großen Gummi-Schwein von einer Fußgängerbrücke zwischen zwei Bundestagsgebäuden ab. Auf einem Banner hieß es: „Jamaika: Lasst die Sau raus“.

Gleichzeitig nahmen rund zwei Dutzend teils mit Tierkostümen verkleidete Aktivisten der Umweltverbände NaBu und BUND die Unterhändler vor dem Gebäude mit Protestbannern und Parolen wie „Ihr könnt mehr als heiße Luft!“ in Empfang. CDU, CSU, FDP und Grüne wollen an diesem Freitag in Berlin bei mehreren Treffen eine Zwischenbilanz der bisherigen Koalitionssondierungen ziehen. Ob wie erwartet schon erste konkrete Ergebnisse präsentiert werden können, ist offen.

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