Die Gläubigen huldigten bei ihrer Prozession durch Manila einer lebensgroßen Jesus-Statue. Foto: AFP

Bei einem der weltweit größten religiösen Feste sind in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, mehrere Millionen Christen barfuß durch die Straßen gezogen. Sie huldigen einer Jesus-Statue, die magische Kräfte haben soll.

Manila - Die Gläubigen huldigten bei ihrer Prozession durch Manila einer lebensgroßen Jesus-Statue, die in einer sechs Kilometer langen Prozession durch die Stadt getragen wurde. Aus Furcht vor islamistischen Anschlägen fand das Fest am Montag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Magische Kräfte

Die jahrhundertealte Jesus-Figur, der sogenannte Schwarze Nazarener, wird immer am 9. Januar durch Manilas Straßen getragen. Viele Menschen versuchen, die Statue zu küssen oder Lappen zu ergattern, die die Statue berührt haben. Sie glauben, dass die Tücher dann magische Kräfte haben und Kranke heilen können. Die Philippinen sind das einzige Land in Asien, in dem Katholiken in der Mehrheit sind. Mehr als 80 Prozent sind katholischen Glaubens.

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