Mit dem 44-jährigen Bestehen feierte der Verein im närrischen Sinn ein Jubiläum. Foto: Murat

Die Schwarzen Husaren haben im Waldheim Heslach offiziell die Fastnacht beendet.

S-Süd - Ein bisschen wehmütig war Klaus Schapelt schon. Doch irgendwie war der Vorsitzende der Schwarzen Husaren Vaihingen auch froh, dass die Kampagne wieder vorbei ist. „Das ist schon immer eine anstrengende Zeit“, sagte Schapelt. Diesmal sei es besonders stressig gewesen. Denn zum einen feierte der Verein mit seinem 44-jährigen Bestehen im närrischen Sinn ein Jubiläum, zum anderen war die Fastnacht kurz. „Wir hatten teilweise drei Auftritte bei befreundeten Zünften an einem Abend“, sagte Schapelt. Sie hätten dann einen Bus gechartert und seien von Ort zu Ort getingelt.

Am Aschermittwoch ließen die Schwarzen Husaren diese Auftritte beim Heringsessen im Waldheim Heslach noch einmal Revue passieren. Eine Trauerfeier gibt es bei den Karnevalisten aber nicht. „Wir sind alle froh, wenn wir nicht auf Beerdigungen müssen“, sagte Schapelt. Die Schwarzen Husaren nutzten den Aschermittwoch stattdessen, um denjenigen zu danken, die sich in der vergangenen Saison besonders engagiert hatten. Dazu gehörten diesmal auch Eva Begoihn und ihre Schwester Rosi Welser. Die beiden Damen hatten sich kurzfristig dazu bereit erklärt, für das leibliche Wohl der Vereinsmitglieder bei den vier großen Umzügen in Stuttgart, Neuhausen, Talheim und Musberg zu sorgen. „Der Verein nimmt immer zwei Kantini-Wagen mit Speisen und Getränken mit, damit sich vor Ort niemand was kaufen muss“, erklärte Schapelt. Ein Dankeschön bekamen auch Denise Weiß und Brigitte Wagner, die Trainerin und die Betreuerin der Husarengarde, sowie Michaela Erhardt, die Trainerin des Männerballetts. Roland Droese, der Wirt des Waldheims, und sein Team bekamen einen Orden überreicht. Droese zeichnet unter anderem seit vielen Jahren für die Bewirtung beim Kinderfasching verantwortlich.

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