Glufamichel, Badsch, Beidschaschdegga – im Schwäbischen gibt es viele Begriffe, die für Neigschmeckte nicht verständlich, ja manchmal gar verstörend sind. Mit unserem Crash-Kurs für Nicht-Schwaben versuchen wir, für Aufklärung zu sorgen.

Stuttgart - Wer als Nicht-Schwabe in den Stuttgarter Kessel oder das Umland zieht, der mag vielleicht denken, dass die im Ländle wartenden sprachlichen Barrieren nicht der Rede wert seien. Doch dies ist ein Irrglaube. Der Schwabe an sich kennt Unmengen an Fachbegriffen, die – wenn zudem noch in Mundart ausgesprochen – bei Zugezogenen für Verwirrung sorgen. Wenn nicht sogar noch für mehr als das.

Hier gibt es den ersten Teil des Crash-Kurses zu sehen

Hier gibt es den zweiten Teil des Crash-Kurses zu sehen

Auch in unserer Redaktion gibt es einige Kollegen, die weit nördlich des Linsen-und-Spätzle-Äquators aufgewachsen sind. Sie kommen beispielsweise aus Niedersachsen oder Schleswig-Holstein und es ist uns ein Anliegen, ihnen im schwäbischen Mundart-Dschungel Orientierung zu verschaffen.

In der ersten Ausgabe unseres Schwäbisch-Crash-Kurses wurden wir gebeten, den Kollegen die Begriffe, über die sie bisher in ihrer Zeit in Stuttgart gestolpert sind, zu erklären. In der zweiten und der aktuellen Folge unserer Video-Serie „Schwäbisch für Neigschmeckte“ drehen wir den Spieß um: Wir haben unseren lieben Kollegen Philipp Johannßen und Beate Pundt einige Begriffe zusammengesucht – und sie mussten erraten, um was es sich handelt. Das Ergebnis sehen Sie im Video.

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