„Das Schwert wurde konfisziert“, sagte ein Sprecher der Polizei. (Symbolbild) Foto: dpa

Weil ihm Jugendliche bei einer Radpanne nicht behilflich sein wollen, zückt ein Radfahrer in Schwaben ein 95 Zentimeter langes japanisches Samurai-Schwert. Nun erwartet den Mann eine Anzeige und voraussichtlich eine Geldstrafe, so die Polizei.

Königsbrunn - Mit einem fast einen Meter langen Samurai-Schwert hat ein Radfahrer in Schwaben mehreren Jugendlichen Angst eingejagt. Der Mann habe die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in Königsbrunn zunächst beschimpft, mit Steinen beworfen und schließlich die 95 Zentimeter lange Klinge gezückt und damit wild herumgefuchtelt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dann habe er das Schwert ins Gras geworfen und sei weggegangen. Zwei der Jugendlichen wurden durch die Steinwürfe leicht verletzt.

Auslöser des Vorfalls vom Samstag war den Angaben zufolge ein Streit, als die Jugendlichen dem Mann nicht halfen, eine Panne an seinem Fahrrad zu beheben. Wie der Radfahrer das japanische Langschwert transportiert hatte und ob es den Jugendlichen nicht früher aufgefallen war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

„Das Schwert wurde konfisziert“, sagte ein Sprecher. Die Beamten identifizierten den laut Polizei „älteren Mann“ mithilfe der Beschreibung der Jugendlichen und fuhren zu seiner Wohnung. Nun erwarte ihn eine Anzeige und voraussichtlich eine Geldstrafe, sagte der Polizeisprecher.

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