38 Teststellen gibt es mittlerweile in der Stadt Ludwigsburg. Foto: dpa/Tom Weller

Die Stadt kann innerhalb kurzer Zeit die Zahl der Testzentren noch weiter zu erhöhen. Genau das könnte bald nötig werden.

Ludwigsburg - In Ludwigsburg liegt die Zahl der Corona-Teststellen mittlerweile bei 38. Binnen kurzer Zeit hat sie sich damit verdoppelt, wie Oberbürgermeister Matthias Knecht nun bestätigte. „Zuletzt haben wir immer von 20 Teststellen gesprochen“, sagte Knecht auf Nachfrage. „Die neuen Testmöglichkeiten sind wie Pilze aus dem Boden geschossen“, so der Ludwigsburger OB.

Neu ist das Testzentrum an der Bärenwiese

Die 38 Teststellen setzen sich wie folgt zusammen: 17 sind in Arztpraxen angesiedelt, sieben in Apotheken, 14 in „anderer Trägerschaft“. Zu letzterer Kategorie gehören auch die großen städtischen Testzentren wie am Rathaushof und neu am Forum/Bärenwiese. Kritik daran, es fehle an Testmöglichkeiten in der Stadt, hatte es unter anderem vor Weihnachten gegeben. „Aber wir haben im Frühjahr nachgearbeitet, in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern“, so Knecht. „Nun wird unser Netz immer engmaschiger“, sagte der Ludwigsburger Oberbürgermeister zufrieden.Lesen Sie hier: Wie nehmen die Bürger die Testzentren an?

Wie belastbar dieses Netz ist, könnte bald auf die Probe gestellt werden. Knecht geht von davon aus, dass Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Sport- und Kulturstätten in der Stadt im Juni zumindest teilweise wieder öffnen können. Zudem hat Ludwigsburg seinen Hut in den Ring geworfen, um Modellstadt für Öffnungen – Restaurants, Händler und Co. dürfen mit negativen Test besucht werden – nach Tübinger Vorbild zu werden. Dafür sind die Inzidenzen zwar derzeit zu hoch, so Knecht, das stehe aber weiter im Raum.

Weitere Kooperationen sind geplant

Übrigens: Kurzfristig könnte die Stadt die Anzahl der Testlokalitäten sogar auf 41 erhöhen. Im Marstallcenter, am Arsenalplatz (in Kooperation mit der Mylius-Apotheke) und im Pflugfelden in Kooperation mit dem Turnverein sind bereits weitere Stellen in Vorbereitung und könnten laut Knecht binnen weniger Tage ihren Betrieb aufnehmen.

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