Für Eltern eine Herausforderung: Arbeiten, wenn die Kinder zu Hause sind. Foto: imago images/photothek/ute grabowsky

Schulen und Kitas machen zu, Eltern stehen wie im Frühjahr vor der Frage: Wie betreue ich meine Kinder. Arbeitsminister Heil arbeitet ein Konzept für bezahlten Extra-Urlaub aus. Am Montag sollen Details besprochen werden.

Berlin - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) arbeitet nach Angaben seines Kabinettskollegen Olaf Scholz (SPD) bereits an Regelungen für zusätzlichen Urlaub für vom anstehenden Lockdown betroffene Eltern. Der Arbeitsminister sei daran, die Fragen vorzubereiten, sagte Scholz am Sonntag in Berlin. Details würden am Montag besprochen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verwies auf Entschädigungsregelungen für betroffene Eltern, die auch im Frühjahr bereits getroffen wurden. Damals war ein gesetzlicher Verdienstausfall für Mütter und Väter beschlossen worden, wenn diese wegen geschlossener Kitas und Schulen nicht zur Arbeit konnten.

Vom 16. Dezember bis 10. Januar bleiben Schulen und Kitas zu

Bund und Länder hatten am Sonntag bei einem Corona-Krisengespräch vereinbart, dass Kitas und Schulen ab Mittwoch bis 10. Januar weitgehend schließen sollen, alternativ kann bei Schulen die Präsenzpflicht aufgehoben und auf Fernunterricht umgestellt werden.

Aus unserem Plus-Angebot: Deutschland macht wieder dicht

Der Zeitraum überschneidet sich zum größten Teil mit den Weihnachtsferien. Für die Tage davor und danach sollen für Eltern „zusätzliche Möglichkeiten geschaffen“ werden „bezahlten Urlaub zu nehmen“, heißt es in einem gemeinsamen Beschlusspapier.

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