Es muss jetzt alles dafür getan werden, dass die Schulen im Herbst nicht wieder schließen müssen, kommentiert Carola Fuchs. Mobile Luftfilteranlagen für Schulen gehören dazu.
Stuttgart - Trotz niedriger Sieben-Tage-Inzidenzen werden Politiker nicht müde, vor dem kommenden Herbst zu warnen. Da ist zum einen die hochinfektiöse Delta-Variante, die auf dem Vormarsch ist. Und da ist die Erfahrung vom vergangenen Sommer, als man sich in Sicherheit wähnte – und der neuerliche Lockdown im Herbst als umso schmerzhafter empfunden wurde. Dieser Sommer sollte nun aber nicht nur zum Mahnen und Warnen genutzt werden. In diesem Sommer sollte die Landesregierung alles in ihrer Macht Stehende dafür tun, dass die Kinder und Jugendlichen im Herbst in den Schulen unterrichtet werden können und nicht wieder allein daheim lernen müssen. Mobile Luftfilteranlagen für Schulen gehören dazu.
Dass das Bundesumweltamt nicht alle Geräte für wirksam hält und mobile Anlagen allenfalls als Ergänzung sieht, wie das Kultusministerium betont, ist dabei kein Widerspruch. Zum einen muss man dann auf die Geräte setzen, deren Wirksamkeit nachgewiesen ist. Zum anderen empfiehlt das Bundesumweltamt ausdrücklich auch als nachhaltige und langfristige Lösung den Einbau fester Belüftungsanlagen in Schulen. Dabei ginge es dann noch mal um ganz andere Summen.