Im Juni ist an den Schulen im Südwesten etwas weniger Unterricht ausgefallen als im Winter. (Symbolfoto) Foto: picture alliance/dpa/Daniel Karmann

Im Juni ist an den baden-württembergischen Schulen etwas weniger Unterricht ausgefallen als im Winter. Den höchsten Unterrichtsausfall gab es laut der Erhebung am Gymnasium.

Stuttgart - An den baden-württembergischen Schulen ist im Juni etwas weniger Unterricht ausgefallen als im Winter. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ließ vom 3. bis zum 8. Juni alle Ausfälle erfassen. Das Ergebnis: 11 Prozent des Pflichtunterrichts über alle öffentlichen Schulen hinweg konnte nicht wie geplant stattfinden, wie das Kultusministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte. Dies ist rund jede neunte Unterrichtsstunde. Im Februar hatte die Quote noch bei 11,6 Prozent gelegen.

6,5 Prozent des Unterrichts konnte im Juni noch mit Hilfe von Vertretungen erteilt werden. Aber 4,5 Prozent fiel komplett aus, nach 4,4 Prozent bei der vorherigen Erhebung im Februar. „Im Juni finden erwartungsgemäß vermehrt außerunterrichtliche Veranstaltungen statt. Das wirkt sich auf den Unterrichtsausfall aus“, sagte Eisenmann. Außerdem schlügen Korrekturzeiten beim Abitur sowie verschiedene Prüfungen an beruflichen Schulen zu Buche, die ebenfalls in diesen Zeitraum fielen.

Den höchsten Unterrichtsausfall gab es im Juni der Erhebung zufolge am Gymnasium. Dann folgten schon die Berufsschulen. Am wenigsten Ausfall gab es an der Grundschule. Krankheit einer Lehrkraft war weiterhin der wichtigste Grund, wenn die Schulstunde nicht stattfand. Eisenmann lässt die Unterrichtsausfälle erfassen, um besser gegensteuern zu können. „Auf der Grundlage dieser Datenbasis sind die Schulaufsichtsbehörden angehalten, gemeinsam mit den Schulen Wege zu finden, den Unterrichtsausfall dort zu minimieren, wo es möglich ist.“

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