Wegen der Kampfhandlungen sind die meisten Flüge nach Israel abgesagt worden. Foto: dpa/Sven Hoppe

Der Austausch des Gymnasiums Plochingen (Kreis Esslingen) mit israelischen Schülern wird vom Krieg in deren Heimat überschattet. Die Lehrerinnen der Besuchsgruppe wollen schnell abreisen – zurück zu ihren Familien. Doch das ist nicht so einfach.

Unter keinem glücklichen Stern scheint der deutsch-israelische Schüleraustausch des Gymnasiums Plochingen zu stehen. „Das momentane Programm steht auf tönernen Füßen“, beschreibt Friedhelm Krämer die angespannte Lage. Der Pädagoge, der den achttägigen Besuch gemeinsam mit seinem Kollegen Alexandru Lucaski begleitet, spricht von Sorgen und Nöten, die die Reisegruppe mit 13 Jugendlichen im Alter von 15 bis 16 Jahren und ihren zwei Lehrerinnen angesichts der Kampfhandlungen in der 3000 Kilometer entfernten Heimat plagen.