Oscar-Preisträger Sean Connery ist ein leidenschaftlicher Verfechter von Schottlands Unabhängigkeit: „Als Schotte und als jemand, der sein Leben lang Schottland wie auch die Kunst geliebt hat, bin ich überzeugt, dass die Gelegenheit für die Unabhängigkeit zu gut ist, um sie zu verpassen.“ Foto: epa

James-Bond-Darsteller Sean Connery rührt die Werbetrommel für Schottlands Unabhängigkeit, seine Schauspielerkollegin Emma Thompson (Schottin mütterlicherseits) will, dass die Highlands bei Großbritannien bleiben. Der Streit über "Yes" oder "No" spaltet auch die Prominenz.

James-Bond-Darsteller Sean Connery rührt die Werbetrommel für Schottlands Unabhängigkeit, seine Schauspielerkollegin Emma Thompson (Schottin mütterlicherseits) will, dass die Highlands bei Großbritannien bleiben. Der Streit über "Yes" oder "No" spaltet auch die Prominenz.

Edinburgh - Gehen oder bleiben? Diese Frage müssen die Schotten am 18. September beantworten, wenn sie über ihre Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen. In die Debatte mischen sich auch prominente Schotten und Nicht-Schotten ein: Oscar-Preisträger Sean Connery ist dafür, dass sich seine Heimat von Großbritannien lossagt, und ist der prominenteste Fürsprecher der Unabhängigkeit. Auch seine schottischen Schauspielerkollegen Brian Cox und Alan Cumming sind für eine Abspaltung.

Emma Thompson hat mütterlicherseits schottische Wurzeln, will aber am 16. September nicht mit "Yes" stimmen. Trainerlegende Alex Ferguson spendete für die Kampagne "Better Together", die für die Einheit Großbritanniens einsteht.

Und auch Nicht-Schotten melden sich zu Wort: Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger, Hollywood-Star Judi Dench und Physiker Stephen Hawking unterzeichneten Anfang August einen offenen Brief, der den Nachbarn im Vereinigten Königreich halten soll.

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