Die Polizei hat den Schlossplatz in Schorndorf am Montag ab 22 Uhr geräumt. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Nach den Straftaten vom Wochenende ist es am Montag auf der Schorndorfer Woche still geblieben. Laut einem Sprecher ereigneten sich keine außergewöhnlichen Vorfälle mehr.

Schorndorf - Am Wochenende hatten sexuelle Belästigungen, Schlägereien und Randale bei der Schorndorfer Woche vor bundesweites Aufsehen gesorgt. Am Montagabend blieb die Lage dagegen ruhig: Der Schlossplatz, am Wochenende ein Brennpunkt der Delikte, war von der Feuerwehr großzügig ausgeleuchtet worden, die Polizei war mit verstärkter Präsenz vor Ort und begann früher als an den Tagen zuvor, den Platz zu räumen. Schon um 22.30 Uhr war der Platz leer, ab 22 Uhr wurde das Alkoholverbot durchgesetzt. „Es befanden sich auch nur noch wenige hundert Personen auf dem Platz“, so ein Polizeisprecher. Auseinandersetzungen zwischen Beamten und Alkoholisierten, wie es sie am Wochenende gegeben hatte, seien ausgeblieben. „Es gab am Montag wenige kleine Scharmützel, aber nichts, das auf so einer Veranstaltung unüblich wäre“, so der Sprecher.

Polizeisprecher stellt klar: Vier sexuelle Belästigungen, drei Geschädigte

In verschiedenen Medien kursieren unterschiedliche Zahlen zu den sexuellen Belästigungen auf dem Schorndorfer Straßenfest. Auf der Pressekonferenz am Montag war teilweise von zwei Fällen die Rede gewesen, der Schorndorfer OB Matthias Klopfer schreibt aktuell auf der Webseite von drei Anzeigen junger Frauen. Der Polizeisprecher stellt klar: „Er waren am Wochenende insgesamt vier Fälle und drei Geschädigte – eine der Frauen ist zweimal belästigt worden.“

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