Bei den Mountainbike-Rennen kämpften sich insgesamt 519 Teilnehmer bis ins Ziel. Foto: factum/Bach

Schmale Waldwege sind für Mountainbike-Fahrer normalerweise tabu. Doch bei der Schönbuch-Trophy ging es über Wurzeln und steile Passagen. Nicht alle Mountainbiker schafften es bei den kalten Temperaturen ins Ziel.

Herrenberg - Der Favorit Jochen Käß aus Ofterdingen hat sich wieder durchgesetzt: Mit einer Stunde, 45 Minuten und 43 Sekunden sicherte sich der Sieger der vergangenen zwei Rennen auf der 48 Kilometer langen Strecke erneut die Schönbuch-Trophy. Dabei war es denkbar knapp: Nur eine Sekunde hinter ihm schoss Fabian Ziegler als zweiter von insgesamt 291 Teilnehmern durch das Ziel.

Bei dem Rennen über 24 Kilometer setzte sich Paul Latus mit 53 Minuten und neun Sekunden durch. Die eisigen Temperaturen hatten manchem Sportler zu schaffen gemacht, nicht alle kamen ins Ziel, sondern setzten nach der ersten Runde aus. Verletzte gab es jedoch laut den Organisatoren keine. Die Schönbuch-Trophy fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

Für die Teilnehmer ging es über Schotterpisten und schmale Waldwege. Diese sind sonst für Mountainbiker gesperrt – doch für das Rennen gibt die Forstverwaltung die Wege frei. Mit den Laufwettbewerben am Sonntag hat die Veranstaltung über 1000 Sportler angezogen. Während es bei den Mountainbikern trocken blieb, starteten die Läufer in diesem Jahr im Schneegestöber.

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