Der IC stand am Donnerstagabend für knapp zwei Stunden still. Foto: 7aktuell.de/Nils Reeh

Ein IC ist am Donnerstagabend auf der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Frankfurt unterwegs, als es plötzlich zu qualmen beginnt. Der Lokführer macht eine Schnellbremsung, die Rettungskräfte rücken mit einem Großaufgebot an und finden schnell die Ursache.

Markgröningen - Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sind am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz ausgerückt, weil es zu einer Rauchentwicklung an einem IC auf der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Frankfurt auf Höhe Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) gekommen war.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilt, drang gegen 22.15 Uhr Rauch aus dem Zug, sodass der Lokführer auf Höhe des Umspannwerks Pulverdingen kurz vor der Einfahrt in den Pulverdinger Tunnel eine Schnellbremsung durchführte und die Rettungskräfte alarmierte. Weil zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, ob der Zug brannte, rückte die Feuerwehr mit mehreren Löschzügen aus.

Bahnstrecke und Landesstraße bis 0.20 Uhr gesperrt

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte schließlich fest, dass sich wohl aufgrund einer blockierten Bremse Rauch an einem Drehgestell entwickelt hatte. Die Feuerwehr musste nicht löschen und alle Reisenden konnten unverletzt im Zug verbleiben. Während der Einsatzmaßnahmen mussten die Landstraße L1138 und die Bahnstrecke bis zur Weiterfahrt des Zuges gegen 0.20 Uhr gesperrt werden, wodurch es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kam.

Am Großeinsatz waren mehrere Streifen der Landes- und Bundespolizei, sieben Löschzüge der umliegenden Feuerwehren, mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn beteiligt.

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