Gold bitte nicht in Watte packen - sonst könnte es anlaufen! Foto: Kim Takhyz-Sviridov/Shutterstock

Es gibt viele Gründe, um seinen Schmuck, die Lieblingsuhr oder seine Designertasche wie einen Augapfel zu hüten. Doch wie geht das am besten? So vermeiden Sie Fehler bei der Lagerung.

Ob wertvolle Kapitalanlage oder emotionales Erinnerungsstück - es gibt viele Gründe, um seinen Schmuck, die Lieblingsuhr oder seine Designertasche zu hüten wie einen Augapfel. Doch wie geht das am besten? Bei der Lagerung lauern viele Fehler! So vermeiden Sie sie.

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Designer-Handtaschen: Bloß nicht neben die Heizung legen!

Taschen aus Leder sind besonders empfindlich. Reinigen Sie deshalb Ihre Tasche vor dem Einlagern mit einem Baumwolltuch und polieren Sie sie bei größeren Verschmutzungen mit Lederfett etwas auf. Verstauen Sie sie am besten in einem luftdurchlässigen Staubbeutel - neigt dieser dazu zusammen zu fallen, stopfen Sie ihn mit Füllmaterial aus. Bevor man eine Tasche quetscht, sollte man sie lieber an einem Haken aufhängen.

Achtung: Taschen niemals in der Nähe der Heizung, im Keller oder in der Sonne lagern! Die Wärme macht das Leder porös, die Sonnenstrahlen lassen es ausbleichen, und die Luftfeuchtigkeit kann es zum Schimmeln bringen.

Automatik-Uhren: Gedreht, nicht geschüttelt

Auch vor der Einlagerung einer Uhr steht die Reinigung: Entfernen Sie Reste von Schweiß, Seife, Talg oder Cremes mit einem feuchten Mikrofasertuch, denn diese können zu Verfärbungen oder Korrosionsschäden führen. Anschließend mit einem Küchentuch gründlich abtrocknen. Für Stahl-Armbänder eignet sich eine Zahnbürste, um in die Ritzen zu kommen. Die Batterie sollte - vor allem bei längerer Lagerung - sicherheitshalber herausgenommen oder in einen Standby-Modus versetzt werden, um das Uhrwerk zu schützen.

Für die Aufbewahrung wählen Sie einen lichtgeschützten Ort mit kühler bis normaler Raumtemperatur, zum Beispiel in einer Schatulle oder Holzschachtel. Der Grund: UV-Strahlung kann zum Ausbleichen des Ziffernblatts führen, Wärme lässt Applikationen abblättern, und zu hohe Luftfeuchtigkeit kann unangenehme Gerüche oder Schimmel herbeiführen. Achtung: Mechanische Uhren sollten alle drei Monate aufgezogen werden.

Am Sinn von Uhrenbewegern für Automatikuhren scheiden sich die Geister. Durch die Rotation soll der Uhrenantrieb einsatzbereit gehalten werden. Kritiker warnen, die Uhr verschleiße so aber auch schneller. Wenn Sie sich dafür entscheiden, achten Sie auf die richtige Aufhängung und präzise Einstellungen für die Zahl der Bewegungen.

Goldschmuck: Watte begünstigt Anlaufen!

Auch für die Aufbewahrung von Schmuck gibt es wertvolle Tipps: Gold sollte niemals in Watte gelagert werden, da es sonst leicht anläuft. Auch Silber entwickelt durch den in der Luft enthaltenen Schwefel schnell eine dunkle Patina. Verschließen Sie Ihr Schmuckstück deshalb einzeln in einer luftdichten Tüte und legen Sie ein Stückchen Kreide sowie ein Stück Alufolie dazu. Dann ab damit in die Schmuckschatulle.

Auch Edelsteine sollten Sie vor Luft und Sonne schützen: Türkis oder Rosenquarz verändern sonst oft ihre Farbe; Bernstein und Koralle können brüchig werden. Außerdem können sie anderen Schmuck leicht zerkratzen. Also unbedingt einzeln aufheben. Und noch eins: Bevor Sie Ihr Schmuckstück einlagern, reinigen Sie es sorgsam von Fett, Schweiß und Hautpartikeln. Der Tipp kommt Ihnen uhr-bekannt vor? Dann ist es Zeit, ihn auszuprobieren.

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