Das Beben um 23.23 Uhr hatte am Epizentrum in der Gemeinde Schluchsee, südöstlich von Freiburg, eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala. SYMBOLFOTO Foto: Dario Lo Presti/ Shutterstock

Im Schwarzwald hat in der Nacht zum Sonntag die Erde gezittert. Allerdings dürfte von dem sehr leichten Beben kaum jemand etwas gespürt haben, wie die Experten berichten. Das Epizentrum lag in der Gemeinde Schluchsee, südöstlich von Freiburg.

Freiburg/Schluchsee - Im Schwarzwald hat in der Nacht zum Sonntag die Erde gebebt. Nach Angaben der Polizei entstanden dabei keine Schäden. Das Beben um 23.23 Uhr hatte am Epizentrum in der Gemeinde Schluchsee, südöstlich von Freiburg, eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala und lag in einer Tiefe von 23,8 Kilometern, wie die Erdbebenwarte in Göttingen mitteilte. Beim Erdbebendienst Südwest des baden-württembergischen Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau war zunächst lediglich von einer Stärke von 2,8 die Rede.

Jedes zweite Beben in Deutschland hat Epizentrum in Baden-Württemberg

„Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass das Beben jemand gespürt hat“, sagte ein Polizeisprecher in Freiburg am Sonntag. Es seien in der Vergangenheit bei anderen Beben schon höhere Werte gemessen worden, die keiner wahrgenommen habe.

Etwa jedes zweite Erdbeben in Deutschland hat sein Epizentrum in Baden-Württemberg. Oft sind dies nur lokale Erschütterungen, die lediglich von wenigen Menschen bemerkt werden. Schwerpunkte sind der Rheingraben von Mainz bis Basel sowie der Zollernalbkreis. Im Zollernalbkreis hatte die Erde erst Ende Januar mit einer Stärke von jeweils 1,9 und 3,4 auf der Richterskala gleich zweimal gezittert. Die Stärke um vier wird etwa einmal jährlich im Südwesten registriert. Dabei kann es zu kleinen Beschädigungen wie Rissen im Putz kommen.

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