.. und des Kunstmuseums Foto: Foto: Galerie Schlichtenmaier

Wild, ungestüm, subversiv – so wird die Malerei von Walter Stöhrer (1937-2000) gerne beschrieben. Wie wirkt diese Kunst heute? Eine Ausstellung der Galerie Schlichtenmaier in Stuttgart will Antworten geben.

Stuttgart - Vieles dreht sich an diesem Wochenende in der Stuttgarter Kunstszene um die erste ­umfassende Schau zum Werk des 1992 ­gestorbenen US-amerikanischen Malers Patrick Angus im Kunstmuseum.

Eröffnung an diesem Samstag um 17 Uhr

Um die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe jedoch kreist in gewisser Weise auch das Schaffen des 2000 gestorbenen ­Malers Walter ­Stöhrer. An diesem Samstag, 2. Dezember, um 17 Uhr eröffnet die dem Kunstmuseum benachbarte Galerie Schlichtenmaier (Kleiner Schlossplatz 11) die Ausstellung „Walter Stöhrer – Syntax ist ein Vermögen der ­Seele“. Zur Eröffnung spricht Günter ­Baumann.

Neubegründer der Figuration

„Stöhrer“, heißt es in der Galerieankündigung, „gehört neben international agierenden Gruppierungen (Cobra, Art brut) zu den Künstlern, die ab den 1960er Jahren die figurative Kunst neu begründeten.“

Subversive Fantasie

Und: „Parallel zur kreativen Gegenkultur in der US-amerikanischen Gesellschaft entwickelte Stöhrer eine subversive Fantasie, die sich scheinbar ungezügelt über die Leinwand ergoss. Die Einbindung von Texten, eingeklebten Zeichnungen oder Fotografien zeugt jedoch von einem kalkulierten Ungestüm und einer syntaktisch-skripturalen Bildphysiologie.“

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