Wenn am Wochenende die deutsche Vorderlader-Meisterschaft der Schützen über die Bühne geht, zählt Willi Monschau zu den Topfavoriten. Der Ehninger ist ein ausgewiesener Spezialist.
Auf der Schießanlage in Wiesbaden treffen sich an diesem Wochenende die besten Vorderlader-Schützen der Nation, um bei der deutschen Meisterschaft ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen – und zwar mit historischen Waffen. Dazu zählen Musketen, Dienst-, Lunten- und Steinschloss-Gewehre auf der 50- und 100-Meter-Distanz. Im Kurzwaffenbereich auf 25 Meter stehen die einschüssige Perkussionspistole und der mehrschüssige Revolver mit Trommel sowie die Steinschlosspistole in der Beliebtheitsskala ganz oben.
Titelambitionen hegt unter anderem Willi Monschau. Der Ehninger sammelte in seiner Laufbahn DM-Titel wie andere Pilze und geht heuer im Team der SG Stuttgart als mehrfacher Landesmeister bei den Herren V an den Start. 139 von 150 möglichen Ringen mit dem Perkussionsrevolver 134 mit der Pistole – diese Meldezahlen lassen einiges von ihm erwarten.
Mit jenem Perkussionsrevolver sind von der GSG Herrenberg-Nufringen der ehemalige deutsche Meister Frank Berger als Vierter der Landesmeisterschaften mit 134 Ringen bei den Herren III und sein Vereinskollege Jürgen Piscol (139) dabei. Beide sind sie erfahrene Kämpen, was im Gewehrbereich auch für die anerkannten Spezialisten Alfred und Achim Bailer gilt, die zusammen auf 13 Starts, unter anderem für die SG Böblingen, kommen.
Auch der SV Schönaich hat einige aussichtsreiche Vertreter in die hessische Landeshauptstadt entsendet. An vorderster Stelle Luisa Rudolph, die sich in den Disziplinen Luntenschloss- Dienst- Perkussions- und Freigewehr sicher qualifizieren konnte. Ergänzt wird das Aufgebot des Vereins von Peter Rudolph, Max Steidl und Dieter Schmidt (alle Perkussionsgewehr). Thomas Eckert vertritt derweil mit dieser Waffe die Farben des SV Waldenbuch.