Preisverdächtig: Lada Gaga und Bradley Cooper in „A Star is born“ Foto: Warner Bros.

Nun heißt es in Hollywood wieder „Road to the Oscars“. Die vielen Ehrungen um diese Jahreszeit werden als Vorzeichen für die Academy Awards gedeutet. Jetzt hat die Screen Actors Guild, die Gewerkschaft der US-Kinoschauspieler, die Nominierungen für ihren Preis bekanntgegeben.

Los Angeles - Hollywoods Schauspielerverband (SAG) hat das Liebesdrama „A Star is born“ mit den meisten Preis-Nominierungen bedacht. Neben den Hauptdarstellern Lady Gaga und Bradley Cooper und Nebendarsteller Sam Elliott wurde auch die gesamte Besetzung für einen Ensemble-Preis nominiert. Der Verband gab die Anwärter am Mittwoch in West Hollywood bekannt.

Um die SAG-Trophäe als bester Schauspieler konkurrieren mit Cooper seine Kollegen Christian Bale („Vice“), Rami Malek („Bohemian Rhapsody“), Viggo Mortensen („Green Book“) und John David Washington („BlacKkKlansman“).

Auch acht Fernsehsparten

In der Frauenriege wurden neben Lady Gaga auch Emily Blunt („Mary Poppins“), Glenn Close („The Wife“), Olivia Colman („The Favourite“) und Melissa McCarthy („Can you ever forgive me?“) nominiert. Um den Ensemble-Preis gehen neben „A Star is born“ die Schauspieler der Filme „Black Panther“, „BlacKkKlansman“, „Bohemian Rhapsody“ und „Crazy Rich“ ins Rennen. In den acht Fernsehsparten haben unter anderem Schauspieler wie Jane Fonda, Emma Stone, Amy Adams, Antonio Banderas, Anthony Hopkins und Michael Douglas Gewinnchancen.

Die SAG-Awards (Screen Actors Guild) werden am 27. Januar zum 25. Mal vergeben. Die Preise gelten als Vorboten für die Ende Februar anstehende Oscar-Verleihung. Anfang 2018 holten Frances McDormand („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“) und Gary Oldman („Die dunkelste Stunde“) die SAG-Top-Preise und gewannen später auch bei den Oscars.

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