Eine Skizze zeigt die veränderte Verkehrsführung während der Sanierungsarbeiten am Stuttgarter Schattenring. Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

Bis Freitagabend soll ein noch nicht sanierter Teilabschnitt der Bundesstraße 14 zwischen dem Dreieck Johannesgraben und dem Stuttgarter Schattenring eine neue Fahrbahndecke bekommen. Bereits am Dienstagmorgen waren die Auswirkungen im Berufsverkehr deutlich zu spüren.

Stuttgart - Nur schleppend vorwärts ging es für viele Autofahrer am Dienstagmorgen im Stuttgarter Berufsverkehr. Der Grund: Eine Baustelle am Schattenring im Stuttgarter Westen sorgte ringsum für Verkehrsbehinderungen, die sich sogar bis in die Stuttgarter Innenstadt auswirkten, wie die Stuttgarter Polizei bestätigte. Ein Ende des Verkehrschaos ist erst am Freitagabend in Sicht - gegen 20 Uhr soll die Sanierung weitestgehend abgeschlossen sein.

Bereits in den Sommerferien wurde auf einem großen Teilstück die Fahrbahndecke der Bundesstraße 14 zwischen dem Dreieck Johannesgraben und dem Schattenring erneuert. Seit Montagmorgen bekommt nun das Reststück der B14 bis zur Überführung über den Schattenring ebenfalls eine neue Fahrbahndecke. Auch auf der anderen Seite des Johannesgrabens, also auf der südlichen Seite im Anschluss an die A 831, sind noch wenige Meter zu erneuern.

Bauarbeiten dauern von Montagmorgen bis Freitagabend

Angaben des Regierungspräsidiums Stuttgart zufolge sind die Arbeiten wie folgt geplant:

Am Montag wurde ab 9 Uhr der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Böblingen hinter dem Johannesgrabentunnel gesperrt, die Fahrbahn abgefräst und bis Dienstag, 6 Uhr, saniert. Der Verkehr wird auf dem ersten und zweiten Fahrstreifen geführt. Zudem wurde ab 11 Uhr am Schattenring die Hauptfahrbahn zwischen der Brücke und dem bereits fertiggestellten Bereich gesperrt. Diese Sperrung soll bis Dienstagabend, 20 Uhr, dauern. Der Verkehr wurde vom Dreieck Wildpark kommend über die Kreisfahrbahn des Schattenrings umgeleitet. Dies führte auch zu Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer, die aus Heslach über die B14 in Richtung Böblingen unterwegs waren, da im Bereich der Zusammenführung der beiden Rampen am Ende des Baufeldes nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stand.

Am Dienstag wurde ab 9 Uhr zusätzlich in Richtung Böblingen die Gegenrichtung zwischen dem fertiggestellten Bereich und der Brücke gesperrt. Diese Sperrung soll am Mittwochabend gegen 20 Uhr wieder aufgehoben werden. Der Verkehr wurde auch hier durch den Schattenring geführt.

Ab Mittwochabend wäre somit die Hauptfahrbahn zwischen der Brücke und der A 831 fertiggestellt.

Am Donnerstag wird um 9 Uhr der sogenannte Bypass, also die Direktverbindung der B14 von Heslach nach Böblingen gesperrt. Diese Sperrung soll am Freitag gegen 20 Uhr beendet sein. Auch hier wird der Verkehr über die Kreisfahrbahn des Schattenrings geführt.

Sollte die Sanierung planmäßig verlaufen, wäre die Fahrbahnerneuerung zwischen der A 831 und dem Schattenring am Freitagabend abgeschlossen. Die restlichen Arbeiten sollen dann ab dem 20. November ausgeführt werden.

Bauarbeiter schuften unter Verkehr

"Keine Baustelle ohne Stau. Leider. Und das gilt besonders für den Schattenring", betont Nadine Hilber, Pressereferentin des Stuttgarter Regierungspräsidiums. Um die Belastungen für die Autofahrer wenigstens zeitlich gering zu halten, habe man die Baumaßnahmen kurz getaktet und extrem viel Personal eingesetzt, das vor Ort unter Verkehr schufte - also in einer relativ gefährlichen Situation.

Autofahrern rät die Sprecherin: "Umfahren Sie die Maßnahme großräumig!"

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