In diesem Jahr machte den Teilnehmern beim Markgröninger Schäferlauf die Hitze zu schaffen. Foto: dpa

Rund 300 Meter barfuß über ein frisch gemähtes Stoppelfeld rennen – und das bei mehr als 30 Grad. Der diesjährige Schäferlauf in Markgröningen verlangte den Teilnehmern einiges ab. Wir haben die Bilder.

Markgröningen - Rennen trotz Sommerhitze: Beim historischen Schäferlauf in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) sind die Teilnehmer am Samstag bei Temperaturen von mehr als 30 Grad an den Start gegangen. Acht Frauen und fünf Männer legten die rund 300 Meter barfuß auf einem frisch gemähten Stoppelfeld zurück. Bei der Veranstaltung dürfen traditionell nur Schäfer, Schäferinnen und deren Töchter mitmachen.

Bei den Frauen triumphierte in diesem Jahr Lisa Link-Wohlfarth aus Balingen. Bei den Männern gewann Vorjahressieger Daniel Erhardt, der bereits kurz nach dem Lauf den Blick ins nächste Jahr richtete: „Da bin ich auf jeden Fall wieder dabei.“

Der Ursprung des Schäferlaufs, der noch bis Montag andauert, geht mindestens bis ins Jahr 1445 zurück und soll in der heutigen Zeit vor allem auf den Beruf des Schäfers aufmerksam machen. Während des dreitägigen Festprogramms erwarten die Veranstalter wie im Vorjahr zusammen rund 100 000 Besucher.

Aufgrund der jüngsten Anschläge in Europa wurden dieses Mal auch die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. So sind neben mehr Personal und Taschenkontrollen auch schwere Fahrzeuge geplant, die zum Schutz des Festumzuges an den Zufahrtsstraßen stehen sollen.

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