Elf Jahre lang besuchte ein Schäferhund das Grab seines verstorbenen Besitzers. Jetzt ist er selbst gestorben (Symbolbild). Foto: dpa-Zentralbild

Taschentücher ausgepackt und losgeschnieft: Ein Schäferhund hat elf Jahre lang das Grab seines verstorbenen Besitzers besucht. Jetzt ist der Vierbeiner selbst gestorben – nur wenige Meter vom Grab seines Herrchens entfernt.

Stuttgart - Schäferhund Capitan war wirklich eine treue Seele: Elf Jahre lang hatte er das Grab seines Besitzers Miguel Guzman besucht – bis er selbst starb. Wie unter anderem die Daily Mail und El Pais berichten, ist der Vierbeiner trotz seines schlechten Gesundheitszustands immer wieder auf dem Friedhof aufgetaucht, um seinem Herrchen nahe zu sein.

Jetzt ist er im Alter von 16 Jahren gestorben – nur wenige Meter vom Grab seines argentinischen Herrchens entfernt. Grabpfleger fanden das tote Tier, die Anwohner trauern nun um den Schäferhund. Die Freundschaft zwischen Mensch und Hund hatte sie scheinbar sehr berührt. So sehr, dass einige darauf bestehen, dass Capitan ebenfalls auf dem Friedhof begraben wird. Sie wünschen sich auch ein Denkmal, das an die wunderbare Freundschaft zwischen Miguel und Capitan erinnern soll.

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