„The holy Trinity“ lädt zum zweiten Mal in die Scala Gastro ein. Foto: Simon Granville/privat

Wenn die Wirte Dschingis Can, Sean Zwissler und Pascal Fetzer gemeinsame Sache machen, ist der Andrang groß. Und das Publikum fordert eine zweite Auflage.

Es ist eine Veranstaltung, nach der die Ludwigsburger lange gefragt haben und von der eine Ausgabe wohl bei weitem nicht gereicht hat: Das Cluss-Falcone-Revival in der Scala Gastro. Kurz vor Ostern hatte der Scala-Wirt Pascal Fetzer seine beide Vorgänger eingeladen und alte Zeiten aufleben lassen. „Dschingis und Sean hatten beide das Händchen fürs Ungezwungene und die große Kunst, einen Ort zu erschaffen, der allen taugt“, erklärt Fetzer. In der Gastronomie gebe es viel Konkurrenzgerangel, deshalb sei eine Revival-Party ein schönes Symbol, den Ehemaligen den Respekt zu zollen, sagt er damals.

 

Was eigentlich als einmalige Aktion gedacht war, kam so gut an, dass es eine zweite Ausgabe geben wird. Am 3. Oktober ab 20 Uhr feiern Dschingis Can, mit dem das Cluss in den 90ern zu einer Institution wurde, Sean Zwissler, der sich mit dem Falcone um die Jahrtausendwende einen Lebenstraum erfüllte, und Scala-Wirt Pascal Fetzer deshalb nun ein weiteres Mal gemeinsam in der Stuttgarter Straße 2. „Nach dem Erfolg des ersten Mals an Ostern haben sich viele gemeldet, die das ,Klassentreffen in der Region’ verpasst haben“, erklärt Fetzer. Vielleicht werde daraus sogar eine Reihe mit zwei Revivals im Jahr. „Diejenigen, die wir mit der Veranstaltung ansprechen, gehen nicht mehr regelmäßig feiern – aber das wäre eine schöne Gelegenheit.“

Gespielt wird an dem Abend Musik aus den 80ern, 90ern und 2000ern, auf den Tischen stehen Snacks, an der Bar gibt es Getränke. Der Eintritt kostet zehn Euro, fünf Euro davon spenden die Wirte wieder an den Verein „Frauen für Frauen“ in Ludwigsburg. An Ostern kamen so 900 Euro zusammen. Dieses Mal neu: Am Eingang werden Eintrittskarten mit Nummern ausgegeben. Zieht Pascal Fetzer im Laufe des Abends das Gegenstück, gewinnt derjenige einen Gutschein für ein Abendessen im Scala. Zur Begrüßung bekommt jeder Gast einen Shot von dem sizilianischen Bitterlikör Averna. Es gibt keinen Kartenverkauf – „wenn’s voll ist, ist’s voll“.