Der Sattelzug war vollkommen ausgebrannt. Foto: Andreas Rosar/ Fotoagentur-Stuttg

Ein Unfall auf der A81 hat am Freitag zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 252.000 Euro.

Stuttgart - Sperrungen und ein enormer Sachschaden sind die Folgen eines Unfalls am Freitag auf der A81. Ein Lkw-Fahrer war zwischen Feuerbach und dem Engelbergtunnel von der Fahrbahn abgekommen, der Sattelzug geriet in Flammen. Infolge des Unfalls kam es zu enormen Einschränkungen auf dem betroffenen Streckenabschnitt, dies berichtet die Polizei.

Der 56-Jährige Sattelzug-Fahrer erlitt durch den Unfall mehrere Schürfwunden und Verletzungen im Gesicht, er wird im Krankenhaus stationär behandelt. Der Audi eines 58-Jährigen wurde durch die umherfliegenden Trümmerteile beschädigt und war daraufhin nicht mehr fahrbereit. Um 21.38 Uhr konnte die Vollsperrung der A81 in Fahrtrichtung Stuttgart aufgehoben wurden. Der Verkehr wurde über den rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die beiden linken Fahrstreifen sind aufgrund Fahrbahnsanierungsarbeiten weiterhin gesperrt.

Umleitungsstrecken eingerichtet

Der Verkehrsunfall hatte massive Verkehrsbeeinträchtigungen zu Folge. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Stuttgart-Feuerbach (aus Heilbronn kommend) und Leonberg-Ost (jeweils aus München und aus Karlsruhe kommend) über die Umleitungsstrecken U1 und U18 durch Leonberg und Ditzingen umgeleitet. Außerdem musste die Auffahrt von der B 10 aus Vaihingen/Enz kommend auf die A81 in Richtung Stuttgart an der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen zur Entlastung gesperrt werden.

Auf der A81 kam es aus Richtung Heilbronn zu einem Stau von etwa fünf Kilometern und auf der A8 aus Richtung München und Karlsruhe kommend, jeweils etwa drei Kilometer. Auf der Umleitungsstrecke, insbesondere im Stadtgebiet von Ditzingen und Leonberg, kam es ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Insgesamt wurden 23 Streifenfahrzeuge sowie drei Polizeimotorräder eingesetzt.

Vor Ort waren außerdem zwei Rettungsdienstbesatzungen und ein Rettungshubschrauber. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte mit neun Fahrzeugen die Verkehrsteilnehmer in der Vollsperrung mit Getränken. Am Unfallort führten die Feuerwehren Gerlingen, Ditzingen, Leonberg und Ludwigsburg die Brandbekämpfung und Abwendung von Umweltschäden mit 15 Fahrzeugen und 65 Wehrleuten durch. Aufgrund der auslaufenden Betriebsstoffe und des Löschwassereisatzes war das Umweltamt Ludwigsburg ebenfalls vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiterhin an. Der Sachschaden wird auf rund 252.000 Euro geschätzt.

  
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