Sportvorstand Thomas Hitzlsperger (r.) mit Sasa Kalajdzic Foto: VfB Stuttgart

Nach langem Tauziehen ist der Transfer perfekt: Sasa Kalajdzic von Admira Wacker Mödling wechselt zum VfB Stuttgart – Laufzeit des Vertrags bis 2023. Die Ablöse soll bei 2,5 Millionen Euro liegen.

Stuttgart - Was lange währt, ist endlich gut – der Wechsel von Stürmer Sasa Kalajdzic von Admira Wacker Mödling zum VfB Stuttgart perfekt. Admira-Manager Amir Shapourzadeh hatte bereits am Freitagnachmittag erklärt: „Spieler und Verein sind sich einig, er wird unterschreiben.“ Letztendlich ging es wohl nur noch um Details wie die Ablösesumme, die bei 2,5 Millionen Euro liegen dürfte, nachdem der Stürmer noch einen Vertrag bis 2020 besessen hat. Der österreichische U-21-Nationalspieler überzeugte in der abgelaufenen Saison mit 13 Scorerpunkten in 15 Ligaspielen und unterschrieb beim VfB einen Vertrag bis 2023. „Der Wechsel zum VfB ist ein großer Schritt in meiner Karriere“, sagt der Stürmer. „Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und natürlich meinen Teil dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu erreichen.“

Dritter Mittelstürmer im Kader

Stuttgarts Trainer Tim Walter darf sich auf einen lernbegierigen und torhungrigen Neuzugang freuen, der trotz seiner Körpergröße von zwei Metern Tempo, Beweglichkeit und auch technische Fertigkeiten mitbringt. In Österreich gilt Kalajdzic als großes Sturmtalent. Den nächsten Karriereschritt will der 21-Jährige nun in Stuttgart gehen. Der Spieler mit serbischen Wurzeln, der zuletzt noch für Österreichs U 21 bei der EM in Italien und San Marino am Start war, wird bereits der dritte Mittelstürmer im Stuttgarter Kader neben Routinier Mario Gomez (33) und dem Schnäppchen Hamadi Al Ghaddioui (28/für 300 000 Euro aus Regensburg) sein. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sasa trotz zahlreicher Angebote von anderen Vereinen für den VfB entschieden hat. Sasa konnte seine Qualitäten nicht nur in der österreichischen Bundesliga unter Beweis stellen, sondern auch zuletzt bei der U-21-Europameisterschaft in Italien“, sagt Sportvorstand Thomas Hitzlsperger: „Wir sind davon überzeugt, dass er sich schnell zu einem wichtigen Faktor in unserer Offensive entwickeln wird.“ Zuletzt sollen neben dem VfB Stuttgart auch Borussia Mönchengladbach, Union Berlin, Newcastle United und RSC Anderlecht an Kalajdzic interessiert gewesen sein.