Unter www.stuttgart-meine-stadt.de ist die komplette Umfrage zu finden. Foto: A. Kratz

Der Stadtteil soll schöner werden. Auf der virtuellen Plattform der Stadt darf jeder sagen wie.

Kaltental - In Kaltental haben die vorbereitenden Untersuchungen für ein künftiges Sanierungsgebiet begonnen. Das Ziel ist es, dass der Stadtteil in ein Bund-Länder-Programm aufgenommen wird und dann mit Fördermitteln schöner gemacht werden kann. Die Auftaktveranstaltung war im Dezember. Im Januar erhielten alle Grundstückseigentümer, Haushalte und Betriebe im Untersuchungsgebiet einen Fragebogen. So sammelt die Verwaltung Informationen über den Stadtteil. Sie möchte wissen, was sich die Menschen für ihr Wohngebiet wünschen und welche Ideen sie haben.

Das Untersuchungsgebiet umfasst jedoch nicht den ganzen Stadtteil. Es erstreckt sich als schmales Band entlang der Böblinger Straße. Auf dem katholischen Buckel im Osten endet es an der Todtnauer Straße und der Ruggerstraße, auf dem evangelischen Buckel reicht es bis zur Feldberg- und der Fuchswaldstraße. Darum hat die Stadt Stuttgart auf ihrer Plattform www.stuttgart-meine-stadt.de eine weitere Umfrage eingestellt, an der sich alle Menschen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd beteiligen können und sollen. Möglich ist das noch bis zum 28. Februar.

Es geht um das Wohnumfeld, die Nahversorgung und den Verkehr

Bei den Fragen geht es zum Beispiel ums Wohnumfeld. Die Antwortmöglichkeiten reichen von mehr Grün, öffentlichen Plätzen und Spielflächen einerseits bis hin zu mehr Parkplätzen andererseits. Das Thema Nahversorgung nimmt einen breiten Raum ein. Die Verwaltung will zum Beispiel wissen, wie das Angebot auf dem katholischen beziehungsweise dem evangelischen Hügel bewertet wird und ob sich die Kaltentaler einen Lieferservice wünschen. Weitere Themen sind der Verkehr, die Anbindung an Bus und Bahn und die Verbindung zwischen den beiden Hügeln. Ideen sind außerdem zur Böblinger Straße gefragt. Diese behalte ihre Funktion als Vorbehaltsstraße. Ein Tempolimit sei daher nicht möglich, heißt es auf der Internetplattform. Die Stadt möchte wissen, welche Vorschläge die Bürger haben, um die Situation dennoch zu verbessern.

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