Die Enthüllung des Schilds Anfang April war der erste Schritt, die Öffentlichkeit über das Sanierungsgebiet zu informieren. Am Dienstag kann es schon konkreter werden. Foto: red

Bei einer Auftaktveranstaltung am Dienstag können Anwohner ihre Ideen zum Sanierungsgebiet äußern. Zudem werden Baubürgermeister Matthias Hahn und der Bezirksvorsteher Reinhard Möhrle die am Projekt beteiligten Personen und Institutionen vorstellen.

S-WestD
as Schild auf dem Bismarckplatz weist seit einigen Wochen darauf hin: der Westen hat ein Sanierungsgebiet. Das bedeutet, dass öffentliche Plätze mit Geld von Bund, Land und Kommune in den nächsten Jahren umgestaltet und verschönert werden können. Ebenso haben Hauseigentümer die Chance, ihr Gebäude mit Unterstützung zu sanieren.

Sanierungsgebiet gilt zunächst für zehn Jahre

Für den ersten Punkt, der alle öffentlichen Plätze umfasst, sind alle Bürger eingeladen und aufgefordert, mitzuwirken und ihre Ideen einzubringen, wo etwas verbessert werden kann. Dazu laden der Baubürgermeister Matthias Hahn und der Bezirksvorsteher Reinhard Möhrle am Dienstag, 6. Mai, zu einer Auftaktveranstaltung ein. Die beiden Lokalpolitiker werden zunächst die am Projekt beteiligten Personen und Institutionen vorstellen, darunter Elke Arenskrieger, die das dafür gegründete Forum Lebendiger Westen leitet. Danach können die Teilnehmer ihre Wünsche und Ideen vorbringen. Der Abend bietet den Bürgern auch die Möglichkeit, sich über Themen wie Stadterneuerung zu informieren, sich kennenzulernen und gegebenenfalls schon Kontakte für Arbeitsgruppen zu knüpfen, die sich dann mit einzelnen Projekten befassen werden.

Das Sanierungsgebiet ist ein lang angelegtes Projekt. Zunächst gilt es für zehn Jahre. Für den Anfang stehen 2,83 Millionen Euro bereit. Es kann für einzelne Projekte aufgestockt werden. Das Forum dient als Ansprechpartner vor Ort im Stadtbezirk, um langfristig alle Bürger zu erreichen und daran teilhaben zu lassen.

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