Sanierung auf dem Schlossplatz Verjüngungskur für die römische Göttin

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Das Gerüst steht: Demnächst  soll  die Concordia saniert werden. Foto: Peter Petsch
Das Gerüst steht: Demnächst soll die Concordia saniert werden. Foto: Peter Petsch

Die Concordia auf der Jubiläumssäule mitten auf dem Stuttgarter Schlossplatzes soll saniert werden. Bei Voruntersuchungen vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit im vergangenen Jahr wurden Korrosionsschäden an der Bronzestatue entdeckt.

Stuttgart - Die Concordia auf der Jubiläumssäule mitten auf dem Stuttgarter Schlossplatzes soll saniert werden. Bei Voruntersuchungen vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit im vergangenen Jahr wurden Korrosionsschäden an der Bronzestatue entdeckt.

Die 5000 Kilogramm schwere geflügelte Dame soll Anfang Mai mit einem Kran vom Sockel geholt und vor Ort restauriert werden. Das 15 mal 15 Meter große Gerüst, hinter dem die Concordia etwa sechs Monate lang verschwinden wird, steht schon. Wie lange die Schönheitsoperation tatsächlich dauert, lässt sich nicht hundertprozentig sagen, da sich die Schäden erst exakt feststellen lassen, wenn die Experten die Schäden genauer in Augenschein nehmen können.

Die römische Göttin der Eintracht, die seit 1863 den Schlossplatz von der Jubiläumssäule aus beherrscht, muss zum zweiten Mal eine Sanierung über sich ergehen lassen. Gefertigt wurde die bronzene Schönheit von dem Bildhauer Ludwig von Hofer.

Die 30 Meter hohe Jubiläumssäule, von der aus die Göttin auf das Geschehen blickt, wurde bereits 1846 nach Plänen von Johann Michael Knapp errichtet. Sie ist aus Stein und ersetzte eine 25 Meter Festsäule aus Holz, die die Stände Württembergs ­König Wilhelm I. 1841 zu seinem 25. Regierungsjubiläum spendierten. Die Kosten für die Sanierung werden auf rund 120 000 Euro geschätzt.

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