In einer Rekordzeit, aber auch mit vielen Verletzten, hat das umstrittene Stiertreiben in Pamplona am Dienstag ein Ende genommen. Foto: EFE

Sehr schnell, aber auch viele Verletzte: Am Dienstag endete die Stierhatz von Pamplona in einer Rekordzeit. Fünf Teilnehmer, darunter auch eine Frau, seien ernsthaft verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das Rote Kreuz mit.

Pamplona - Die berühmten und umstrittenen Stiertreiben in Pamplona sind mit einem Rekord-Rennen zu Ende gegangen. Mit einer Zeit von zwei Minuten und fünf Sekunden für die 825 Meter lange Strecke sei am Dienstag die schnellste Hatz seit Beginn der Zeitmessungen im Jahr 1980 registriert worden, berichtete der Fernsehsender RTVE.

In den engen Gassen der nordspanischen Stadt überrannten die zum Teil mehr als 600 Kilogramm schweren Kampfbullen diesmal besonders viele Läufer, die nicht mithalten konnten und zu Boden gestürzt waren. Fünf Teilnehmer, darunter auch eine der wenigen Frauen, seien ernsthaft verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das Rote Kreuz mit.

Tierschutzgruppen protestierten auch dieses Jahr mehrfach gegen die Stiertrieben der „Sanfermines“-Feiern, die inzwischen auch in Spanien äußerst umstritten sind. Dennoch lockte das Fest erneut unzählige Touristen aus aller Welt an.

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