Keine Angst vor Matsch: Die Skulpturen der Sandwelt 2013 in Ludwigsburg trotzen dem Dauerregen. Dank einer Hülle aus Kautschuk sind die Kunstwerke "regensicher". Foto: www.7aktuell.de

Keine Angst vor Matsch: Die Skulpturen der Schau Sandwelt 2013 in Ludwigsburg trotzen dem Dauerregen. Dank einer Hülle aus Naturkautschuk sind die Kunstwerke "regensicher".

Stuttgart - Er ist wahrlich kein Wonnemonat, dieser Mai. Trotzdem kann man auch den nassen Frühling mit der richtigen Kleidung durchaus draußen genießen - etwa bei einem Rundgang durch die Sandwelt 2013 in Ludwigsburg. Denn die teils gewaltigen Kunstwerke aus rund 1500 Tonnen feinem Grubensand trotzen dem Regen.

Besucher sollten feste Schuhe tragen

"Zum einen wurde der Grubensand zuvor in einer Art Holzverschalung gepresst und zum anderen hat er eine schützende Außenhaut aus Naturkautschuk bekommen", sagt Tobias Reisenhofen, Geschäftsführer von Sevencity, dem Veranstalter der Sandwelt. Daher brüchten sie auch keine Zelte oder sonstigen Regenschutz. Einzig die Wege zwischen den Skulpturen seien zurzeit sehr matschig. "Es empfiehlt sich festes Schuhwerk", rät Reisenhofen den Besuchern.

Die ließen sich auch trotz des Dauerregens nicht abhalten. "Mit den Besucherzahlen sind wir zufrieden. Am Dienstag waren es etwa zweieinhalb Tausend", sagt der Geschäftsführer.

In wochenlanger Kleinarbeit hatten die 17 Kreativen mit Schaufeln und Maurerwerkzeugen die bis zu zehn Meter hohen Werke im Blühenden Barock vor der Eröffnung am 9. Mai geschaffen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 29. September zu sehen sein.

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