Vier Redakteure und ihre Erfahrungen mit Panini-Alben (im Uhrzeigersinn): Simon Rilling, Carolin Sadrozinski, Mirko Weber, Philipp Maisel. Foto: StZN

Wer kennt sie nicht die kleinen Tütchen mit Bildchen und die Freude, wenn man endlich den langersehnten Fußballrecke aus Kolumbien in den Händen hällt. Panini ist Kult. Vier Erfahrungsberichte.

Stuttgart - Vier Redakteure erzählen von ihren Erfahrungen beim Panini-Bildchensammeln:

Stuttgart - Panini: Kennen Sie Pasi Rautiainen, Hans-Heinrich Pahl oder Gerd Zewe? Nein? Wenn Sie kein Fan von Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig oder Fortuna Düsseldorf sind, müssen Sie sich nicht grämen. Die drei gehören nicht unbedingt zum Bildungskanon. Doch im Panini-Heft der Saison 1983/84 sind sie drin. Das erste Album. Schnell wird die Leidenschaft zur Sucht. Mit dem Fahrrad werden die Nachbardörfer abgegrast, immer auf der Suche nach dem nächsten Tütchen. Beim Tauschen wird kräftig gefeilscht. Ein Armin Jäger gegen einen Helmut Roleder. Bist Du verrückt? Jäger ist doch nur der Ersatzmann. Und schon ist die schönste Balgerei im Gange. Dass der VfB Stuttgart in dieser Saison nach einer Ewigkeit mal wieder Meister wird, ist das I-Tüpfelchen.

Zwei Jahre später dann die Weltmeisterschaft in Mexiko. Welch’ ein Glück, als in Matthias Herget auch der letzte Spieler der deutschen Nationalmannschaft im Heft klebt. Nur das Wappen fehlt mir bis heute. Mit dem Wechsel von Jürgen Klinsmann zu Inter Mailand endet die Sammelleidschaft 1989 abrupt. Erst mit dem Sommermärchen und der Geburt der Tochter wird Panini dann wieder ein Thema. Wir kriegen das Album zwar nicht voll, aber wir strengen uns an. Wenn sie die Bilder nur nicht immer so schief einkleben würde!

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