Papst Franziskus hat die Fußballprofis von Juventus Turin empfangen. Foto: ANSA/dpa

„Seid Meister im Leben“, rät der Pontifex den Fußballprofis von Juventus Turin. Sami Khedira und seine Mannschaftskameraden wurden von Papst Franziskus im Vatikan empfangen.

Rom - Große Ehre für den deutschen Fußball-Weltmeister Sami Khedira: Gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden von Juventus Turin wurde er am Freitag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Vor dem italienischen Fußball-Pokalfinale am Samstag (20.45 Uhr) gewährte der Pontifex den Turinern und deren Gegner AC Mailand eine Privataudienz.

„Der Erfolg einer Mannschaft ist das Resultat einer Vielfalt von menschlichen Tugenden: Harmonie, Fairness, die Fähigkeit zu Freundschaft und Dialog sowie Solidarität. Es handelt sich dabei um geistige Werte, die zu sportlichen Werten werden“, sagte Franziskus.

Der Papst erinnerte an die Vorbildrolle von Fußball-Profis. Sie sollten sich immer so verhalten, dass die Fans in ihnen sowohl menschliche Qualitäten als auch die authentischen Werte des Sports ausmachen könnten. „Handelt so, dass der Mensch immer in Harmonie mit dem Athleten ist. Seid Meister im Sport, aber seid vor allem Meister im Leben!“, sagte Franziskus.

Khedira wird seinem Club im Pokalfinale nicht helfen können. Der 29-Jährige hatte sich Anfang Mai eine Zerrung im linken Wadenmuskel zugezogen und daher schon die letzten beiden Saisonspiele der Serie A verpasst. Juve wurde mit neun Punkten Vorsprung Meister vor dem SSC Neapel.

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