Der Mann wurde nach dem Elefanten-Angriff in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. (Symbolfoto) Foto: dpa

Ein Urlauber filmt und fotografiert Tiere in einem Nationalpark in Simbabwe, als ein Elefantenbulle ihn angreift. Der Mann wird schwer verletzt und muss in einem Krankenhaus behandelt werden.

Harare - Nur wenige Tage nachdem eine Deutsche von Elefanten totgetrampelt wurde, ist in Simbabwe erneut ein Tourist aus Deutschland angegriffen worden. Der Urlauber filmte und fotografierte Tiere in einem Nationalpark nahe der Victoriafälle, als ein Elefantenbulle ihn attackierte und schwer verletzte, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung am Sonntag mitteilte.

Der Mann wurde nach dem Vorfall vom Samstagnachmittag in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Eine 49-jährige Deutsche war kürzlich im Nationalpark Mana Pools in Simbabwe von Elefanten totgetrampelt worden.

In Simbabwe, einem Land im südlichen Afrika, kommt es immer wieder zu Angriffen von Wildtieren. 2017 gab es der Nationalparkverwaltung zufolge 41 Fälle, in denen Elefanten Menschen angriffen. Bei den meisten Safaris in Afrika sitzen Urlauber in Autos und sind damit von den Wildtieren getrennt. Safaris, bei denen Urlauber zu Fuß in Nationalparks unterwegs sind, gelten als deutlich riskanter.

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