Es wird wohl keinen Zusammenschluss von Jugendrat West und Botnang geben. Foto: Achim Zweygarth

Der Jugendrat West möchte keine gemeinsame Wahl, aber mit Botnang kooperieren.

S-West - Der Jugendrat West hat sich gegen die Idee ausgesprochen, sich künftig als Jugendrat West-Botnang zur Wahl aufstellen zu lassen und plädiert dafür, auch bei der nächsten Wahl 2014 in beiden Stadtbezirken die Wahl eines Jugendrates anzubieten. Der Vorschlag war von Botnang aus gekommen, obwohl den Jugendlichen dort ein eigener Jugendrat auch am liebsten wäre. Allerdings hatten sich bei der Wahl 2012 nur fünf statt der erforderlichen 13 Kandidaten zur Wahl aufstellen lassen, weshalb nach vielen Jahren erstmals kein Jugendrat in Botnang zustande gekommen war und lediglich eine Projektgruppe sich für die Belange der Jugendlichen einsetzt.

Mitspracherecht für die Jugendlichen aus Botnang

Die Projektgruppe arbeitet eng mit den Jugendräten aus dem Westen zusammen und nimmt auch an deren Sitzungen teil. Grund für die enge Kooperation ist, dass die meisten Jugendlichen aus Botnang im Westen zur Schule gehen, weil es im Nachbarbezirk keine weiterführende Schule gibt. Der Jugendrat West will diese enge Zusammenarbeit beibehalten, ganz gleich, ob es in Botnang eine Projektgruppe oder einen gewählten Jugendrat gibt.

Darüber hinaus wäre es aus Sicht der Jugendlichen aus dem Westen denkbar, dass die Jugendlichen aus Botnang noch enger in den Rat eingebunden werden, beispielsweise durch ein Mitspracherecht, sollten sie bei der nächsten Wahl wieder keinen Jugendrat stellen können. „Wie genau das aussehen soll, wollen wir aber erst nach der nächsten Wahl besprechen“, sagt Marcel Wolf vom Jugendrat West.

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