Lokale Befürworter werben für Volksabstimmung. Foto: Piechowski

Mit Plakaten und Annoncen wollen die S-21-Befürworter um die Stimmen der Bürger werben.

Stuttgart - Mit einer Kampagne mit Plakaten, Postkarten und Zeitungsannoncen wollen die Befürworter von Stuttgart21 die Bürger bei der Volksabstimmung für ein positives Votum gewinnen.

"Wir setzen auf die vernünftigen Bürger, nicht auf Demos", sagte Susanne Wetterich. Die ehemalige Pressesprecherin der Stadt Stuttgart leitet mit fünf Mitstreitern den neu formierten Verein "Wir sind Stuttgart21". Vereinsvorsitzender ist Christian List; Stellvertreter ist Johannes Bräuchle. Neben drei bestehenden Pro-S21-Initiativen haben sich die Kreisverbände von CDU, FDP und Freien Wählern, die SPD-Gemeinderatsfraktion und eine Gruppe von SPD-Mitgliedern unter das Dach des Verein zusammengeschlossen.

Der Kampagne stehen 30.000 Euro zur Verfügung

"Wir wollen mit 2000 Plakaten mit regionalen Motiven und mindestens 20 Großflächenplakaten starten", sagte Stefan Faiß, der als Sprecher der Kampagne auftritt. Man wolle verkehrliche und städtebauliche Vorteile von S21 vermitteln und die Bürger für den Urnengang am 27. November gewinnen. "Frieden in der Stadt gibt es nur, wenn die Befürworter mit einer Mehrheit aus der Abstimmung gehen", meinte Faiß. "Wir geben der schweigenden Mehrheit in der Stadt eine Stimme", sagte der frühere SPD-Kreisvorsitzende Andreas Reißig.

Der Kampagne stehen 30.000 Euro zur Verfügung, wovon nach Auskunft des CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann "ein Betrag im niedrigen fünfstelligen Bereich" von der Stuttgarter CDU kommt. Hoffnung habe man auf bis zu 50.000 Euro, ergänzte Bräuchle. Der Verein wird von einen Beirat mit rund 80 Personen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterstützt.

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