Das Bild vom 26. Mai 2018 zeigt die schwarze Rauchsäule über dem Brandherd im Europapark. Foto: dpa

Im Mai sorgte ein Großbrand im Europa-Park Rust für große Anteilnahme bei den Freizeitparkfans. Doch offenbar hat das Feuer keinen Image-Schaden angerichtet – ganz im Gegenteil.

Rust - Trotz eines Großbrandes im vergangenen Jahr hat der Europa-Park in Rust bei Freiburg erneut einen Besucherrekord aufgestellt. Mehr als 5,6 Millionen Menschen kamen 2018 in Deutschlands größten Freizeitpark, wie die Betreiber am Mittwoch bekanntgaben. Man habe die Besucherzahlen des Vorjahres - rund 5,6 Millionen - knapp übertroffen.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Gäste uns trotz des Brandes im Mai so treu geblieben sind“, sagte Park-Inhaber Roland Mack. „Die lange Hitzeperiode im Sommer war zwar nicht förderlich, aber gerade der Oktober mit Halloween und auch die Wintersaison haben alles ausgeglichen.“

Bei dem Feuer wurden Teile der Themenbereiche Holland und Skandinavien zerstört. Der Schaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Als Ursache gilt ein technischer Defekt. Die Wiedereröffnung des skandinavischen Bereichs ist für diesen Sommer geplant. Die abgebrannte Familien-Attraktion „Piraten in Batavia“ soll 2020 zurückkehren. Geplant ist für Ende 2019 zudem die Eröffnung der neuen Wasserwelt „Rulantica“.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: