In der "Schatzkammer" werden die Gäste von Freibeuter Bartholomeus van Robbemond begrüßt. Foto: (nk)

Der Wiederaufbau der beliebtenb Attraktion schreitet voran. Rund 125 neue Figuren mit modernster Technik sind im Einsatz - wir geben einen ersten Einblick.

Rust - 2020 kehrt die beliebte Familienattraktion "Piraten in Batavia" im Europa-Park zurück, berichtet der Schwarzwälder Bote. Doch was erwartet die Besucher? In einem Mini-Museum, der "Schatzkammer", gibt der Freizeitpark Einblicke.

In der "Schatzkammer" werden die Gäste von Freibeuter Bartholomeus van Robbemond begrüßt. Der Animatronic (eine mechanisch, pneumatisch und elektronisch gesteuerte Figur) stimmt auf die Geschichte der neuen "Piraten in Batavia" ein. An einer Wand werden Pläne und Bilder der ursprünglichen Bahn als Chronik präsentiert. Zudem wird in einem Teaser-Video die Vorgeschichte von Pirat Bartholomeus gezeigt. In einem detaillierten Miniatur-Modell können Gäste zudem erahnen, wie die neue Themenfahrt gestaltet sein wird.

Rund 125 neue Figuren mit modernster Technik kommen laut Europa-Park zum Einsatz. Darunter einige Piraten, Affen, Krokodile, Schlangen und viele andere Tierfiguren.

Die Attraktion, bei der die Besucher in einem Boot durch die exotische Hafenstadt Batavia fahren, soll stark an die ursprüngliche Gestaltung von Ulrich Damrau aus von 1987 angeglichen sein. Dass es keinen Eins-zu-eins-Wiederaufbau der Attraktion gibt, ist jedoch klar.

1000 Menschen werden - so die Schätzungen von Seiten des Europa-Parks - an dem Wiederaufbau beteiligt sein. Die Designabteilung Mack Solutions arbeitet an der gestalterischen Umsetzung. Derzeit sind Bauarbeiter mit dem Rohbau des Fahrgeschäfts beschäftigt. Laut einer Pressesprecherin liegen die Arbeiten im Zeitplan. Wann genau die Attraktion 2020 wieder eröffnet wird, ist aber noch nicht klar.

Die "Piraten in Batavia" waren im Mai dem Großbrand im Europa-Park zum Opfer gefallen. Daraufhin hatten mehrere Initiativen den originalgetreuen Wiederaufbau gefordert.

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