Wladimir Putin reist nun doch nach Kasachstan. Foto: RIA NOVOSTI POOL

Nach seiner kürzlich verschobenen Kasachstan-Reise will Russlands Präsident Wladimir Putin den Trip nun nachholen.

Moskau - Mit einwöchiger Verzögerung tritt Kremlchef Wladimir Putin an diesem Freitag seine Reise in die zentralasiatische Ex-Sowjetrepublik Kasachstan an. Das teilte der Kreml am Montag in Moskau mit, nachdem es zuletzt immer wieder Spekulationen um den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten gegeben hatte. In der kasachischen Hauptstadt Astana will Putin am 20. März neben seinem Kollegen Nursultan Nasarbajew auch den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko treffen. Dabei geht es nach Kremlangaben um Fragen der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion.

In St. Petersburg sollte Putin noch am Montag den Präsidenten der zentralasiatischen Republik Kirgistan, Almasbek Atambajew, treffen, um eine Zusammenarbeit in dem postsowjetischen Wirtschaftsblock zu besprechen. Kirgistan, Kasachstan und Weißrussland spüren derzeit die Folgen der schweren Wirtschaftskrise in Russland besonders.

Bei dem Treffen in Astana an diesem Freitag gehe es zudem um den Ukraine-Konflikt, teilte der Kreml mit. Der Westen hatte Russland nach der als Völkerrechtsbruch kritisierten Einverleibung der Halbinsel Krim und wegen Moskaus Ukraine-Politik mit Sanktionen belegt. Die Strafmaßnahmen verschärfen die ohnehin schwere Krise der Rohstoffmacht Russland, die unter einem niedrigen Ölpreis leidet.

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