Der abgestürzte Bus. Foto: VSE42.RU/AP

Ein Bus in der wichtigsten Kohleregion kommt von der Straße ab und stürzt in die Tiefe. Sechs Arbeiter kostet das Unglück das Leben, 16 weitere werden verletzt.

Meschduretschensk - Auf dem Heimweg von einem Bergwerk in einem Kohlegebiet in Sibirien sind mindestens sechs Arbeiter bei einem Busunfall getötet worden. Der Bus sei nahe der Stadt Meschduretschensk am Freitagmorgen von der Straße abgekommen, umgekippt und acht Meter in die Tiefe gestürzt, teilte das Ermittlungskomitee des Gebiets Kemerowo mit. 16 Arbeiter seien verletzt worden, einige seien in einem kritischen Zustand. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Die Behörden untersuchten auch, ob der Fahrer alle Sicherheitsbestimmungen erfüllt hatte und der Bus für den Transport von Minenarbeitern geeignet war.

Wichtigstes Kohlerevier des Landes

Die Region ist das wichtigste Kohlerevier des Landes um das Becken in Kusnezk in Sibirien - kurz Kusbass genannt. In der Region geschah zeitgleich eine Explosion in einer Mine, bei der ein Mitarbeiter getötet wurde. Drei Menschen seien von herabfallenden Trümmern verletzt worden. Die Lage sei unter Kontrolle, hieß es der Agentur Interfax zufolge. Bei einer Explosion im Jahr 2010 waren in einem Bergwerk in der Region mehr als 30 Kumpel ums Leben gekommen.

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