Tobias Riether singt sonst als Partysänger auf dem Ballermann. Foto:  

Mit reichlich Bühnenerfahrung treten am Samstag zwei Teilnehmer aus dem Großraum Stuttgart bei der Castingshow „Das Supertalent“ auf. Beide sind seit vielen Jahren als Sänger unterwegs.

Stuttgart - Seit Mitte September flimmern wieder die Castings der RTL-Show „Das Supertalent“ über die hiesigen Bildschirme. Nachdem bereits in den ersten Folgen einige Teilnehmer aus der Region im Fernsehen aufgetreten sind, stehen am Samstag wieder zwei Unterhaltungstalente aus dem Ländle auf der Bühne.

In der Landeshauptstadt geboren und heute in Ludwigsburg wohnhaft, ist Robin Henderson. Der 37 Jahre alte Sänger tritt mit einer Oktoberfestband in ganz Deutschland auf. Bis zu 90 Auftritte kommen da in einem Jahr zusammen. Neben der Musik führt er mit seiner Frau Franziska einen Pub. „Sie unterstützt mich in allen Lebenslagen“, sagt Robin über die 31-Jährige, die gleichzeitig seine Managerin ist.

Zwischen Ballermann und Zahnarztstuhl

Dabei hat Robin keine Angst vor großen Auftritten: Den Heiratsantrag für seine Frau machte er in einem Einkaufszentrum – mit einem selbst komponierten Lied. Angst vor den drei Juroren Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Sarah Lombardi braucht der Schwabe nicht haben; 2007 probierte er es schon einmal bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ und traf bereits auf Bohlen. Der meinte damals, Robin klinge ein bisschen wie ein Schaf. „Seitdem habe ich geübt“, verspricht Robin und probiert es dieses Mal mit „Dieser Weg“ von Herbert Grönemeyer.

Ebenfalls für gute Stimmung sorgen und natürlich in die nächste Runde kommen, möchte am Samstag Tobias Riether aus Kuchen (Kreis Göppingen). Der 34 Jahre alte Zahnarzt tritt schon seit vielen Jahren auf Mallorca als Partysänger „Tobee“ auf. Etwa 100 Mal im Jahr heizt er auf dem Ballermann ein. Dort performt er jeden Mittwoch und Sonntag, sodass sich das Lampenfieber am Samstag hoffentlich in Grenzen hält. „Mein Auftritt auf der Supertalent-Bühne ist ein Nervenkitzel“, freut sich Tobias.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: