Peter Orloff verlässt das Dschungelcamp 2019 als Drittplatzierter Foto: TVNOW / Stefan Menne

"War das schon alles?", fragt sich Peter Orloff nach seinem Auszug aus dem Camp. Im Interview verrät der Drittplatzierte, was ihm im Dschungel besonders gut gefallen hat und wie es ihm körperlich nach all den Strapazen heute geht.

Nach 16 Tagen im australischen Dschungel sicherte sich Peter Orloff (74, "War das schon alles?") am Ende von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" den dritten Platz. Wie er die Zeit im Dschungelcamp erlebt hat, wie es ihm körperlich jetzt geht und um welche Prüfung er Mitstreiter Bastian Yotta (42) wirklich beneidet hat, das alles hat der Schlagersänger im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news kurz nach seinem Auszug verraten.

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Peter Orloff, hätten Sie das Finale und vor allem Evelyn Burdecki auf dem Dschungelthron so kommen sehen?

Peter Orloff: Ab Mitte der Show war mir eigentlich klar, dass Evelyn gewinnen wird. Dennoch wollte ich da noch ein Wörtchen mitreden und freue mich jetzt total über meine Platzierung. Das ist wirklich sensationell!

Wie haben Sie Evelyn im Camp denn wahrgenommen?

Orloff: Wir hatten ein wirklich schönes Miteinander und viele emotionale Gespräche. Ich konnte ihr Dinge für ihr weiteres Leben vermitteln und sie hat mich persönlich sehr berührt, als sie sagte, sie spüre so viel Wärme und auch Schutz, wenn ich neben ihr stehe. Ich habe sie sowie ihre Wünsche und ihre Ideen wirklich ernst genommen.

Sie sind 74 Jahre alt. Wie haben Sie die Zeit im Dschungel weggesteckt?

Orloff: Trotz der ganzen Essens- und Schlafreduzierung habe ich immer viel Energie gehabt. Jetzt, wo ich draußen bin, erst recht wieder. Ich hätte wirklich sagen können: "War das schon alles?" Ich hätte gerne noch weitergemacht.

Also bereuen Sie Ihre Teilnahme nicht?

Orloff: Ich bin in den Dschungel gegangen, um ein Abenteuer zu erleben und um meine Grenzen auszuloten. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich sie nicht nur ausgelotet, sondern sogar erweitert habe. Ich habe Dinge gemacht, die ich nie für möglich gehalten hätte. Und vor allem: Ich habe Spaß daran gehabt. Dabei habe ich früher immer gesagt: "Dschungelcamp? Nein, das mache ich nicht." Hätte mir aber schon vorher jemand gesagt, wie es werden würde, hätte ich das schon viel früher gemacht.

Gibt es Prüfungen, die Ihnen besonders schwergefallen sind?

Orloff: Die herausforderndste Prüfung war für mich, als ich über die Planke gehen musste. 150 Meter im Freien zu stehen, war wirklich etwas Besonderes - ein bisschen, wie bei "Ninja Warrior". Und die schönste Prüfung war die letzte mit den Krokodilen und den Schlangen. Ich mag nämlich dieses Gesocks nicht, diese Moskitos und Kakerlaken. Das muss ich nicht haben.

Hätten Sie denn gerne noch mehr von sich gezeigt? Mehr Prüfungen machen wollen?

Orloff: Das Einzige, was ich wirklich gerne noch gemacht hätte, wäre Bastians Prüfung in der römischen Arena gewesen. Das mit dem Speerwurf wäre voll mein Ding gewesen. Aber diesen Erfolg habe ich ihm von Herzen gegönnt, das hat ihn zurück ins Spiel gebracht.

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