Sarah Ferguson, Ex-Frau von Prinz Andrew, spricht bei Oprah Winfrey über die Prinzen-Hochzeit.

London - Nicht zur Hochzeit von Prinz William eingeladen zu sein - da blieb dessen Tante Sarah "Fergie" Ferguson nur noch die Flucht in den Dschungel.

"Der Dschungel hat mich in seine Arme genommen"

Es sei sehr schwer für sie gewesen, zu verkraften, dass sie nicht eingeladen wurde, sagte die 51-jährige Ex-Frau von Prinz Andrew in einem Interview mit Talk-Queen Oprah Winfrey (57), das am Mittwoch in den USA ausgestrahlt werden sollte. "Ich entschloss mich dazu, nach Thailand zu fahren", erklärte sie. "Der Dschungel hat mich in seine Arme genommen."

Die Feier habe bei ihr Erinnerungen an ihre Hochzeit mit Andrew, dem zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II., im Jahr 1986 hervorgerufen. "Es war auch deshalb schwer, weil die letzte Braut, die diesen Weg zum Altar ging, ich selber war." Ihre verstorbene Schwägerin Diana, Williams Mutter, wäre sicher sehr stolz auf ihren Sohn gewesen, meinte Fergie. "Ich liebe dieses Gefühl, dass sowohl Diana als auch ich auf ihre Art nicht dabei waren. Aber ich bin hier, um zu sagen, wie stolz sie gewesen wäre."

"Warum sollten sie mich auch einladen?"

Fergie zeigte auch Verständnis dafür, von der Feier ausgeschlossen worden zu sein. "Warum sollten sie mich auch einladen?" Sie habe viele Fehler gemacht und bereue das sehr. "Darüber habe ich viel nachgedacht." Zuletzt war herausgekommen, dass sie gegen Geld ihre Kontakte zu Andrew anbot, um ihre Millionenschulden zu tilgen.

Sie habe am Morgen des 29. April ständig mit Andrew und ihren gemeinsamen Töchtern Eugenie (21) und Beatrice (22) telefoniert. Sie hätten ihr das Gefühl gegeben, Teil des Festes zu sein. "Ich wollte zusammen mit meinen Mädchen da sein, ihnen beim Anziehen helfen und als Familie hingehen", sagte sie. Die Prinzessinnen vertraten ihre auch für modische Ausrutscher bekannte Mama würdig: Vor allem Beatrice spaltete mit ihrem auffallenden Hut in Form eines Kranzes mit Schleife die Mode-Gemüter.

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