Das Baugebiet auf dem Areal an der Straße Roter Stich erregt die Gemüter. Foto: Bernd Zeyer

Das Baugebiet Roter Stich an der Gemarkungsgrenze zwischen Bad Cannstatt und Zuffenhausen erregt die Gemüter.

Bad Cannstatt
Das Baugebiet Roter Stich an der Gemarkungsgrenze zwischen den Stadtbezirken Bad Cannstatt und Zuffenhausen erregt die Gemüter. Zur Bezirksbeiratssitzung in Bad Cannstatt am Mittwoch, in dem der Aufstellungsbeschluss sowie der Auslegungsbeschluss für den Flächennutzungsplan sowie für den Bebauungsplan gefasst werden sollte, reisten extra besorgte Bürger aus Zuffenhausen an. Auf dem Areal an der Straße Roter Stich, das früher von der US-Armee genutzt worden war, plant die SWSG 200 Wohneinheiten für rund 62 Millionen Euro. Dort, wo noch Offiziershäuser stehen, sollen Einfamilienhäuser gebaut werden. Und dort, wo bisher dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach standen, sollen nun Häuser mit fünf Stockwerken und ein Mehrgenerationenhaus mit Kita entstehen. Dazwischen wird Platz sein für eine Frischluftschneise.

Im Bezirksbeirat diskutiert wurde unter anderem, ob nun eine sogenannte mikroskalische Untersuchung nötig ist, bei der die mögliche Auswirkung der Bebauung auf die Luftzirkulation detailliert dargestellt wird. Auch die Höhe der Gebäude – es geht um die Verschattung der Nachbargrundstücke – und die Lage der Kita direkt an der Kreuzung mit der Schozacher und der Tapachstraße wurden kritisiert.

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