Werner Schmidt von den Naturfreunden Stuttgart-Süd setzt sich für die Sanierung des Parks ein. Foto: Nina Ayerle

Der Bezirksbeirat will bis zum Frühjahr die dringendsten Maßnahmen im Wernhaldenpark erledigt sehen. Auch die Naturfreunde Stuttgart-Süd streben eine Wiedereröffnung des derzeit abgesperrten Wernhaldenparks an. Dafür haben sie auch ihre Unterstützung angeboten.

S-Süd - Der Bezirksbeirat Süd wünscht sich vom Garten-, Forst- und Friedhofsamt eine Auflistung dessen, was im Wernhaldenpark im Lehenviertel getan werden muss, damit der Park im Frühjahr 2015 wieder begehbar ist. Der Bezirksvorsteher Raiko Grieb hatte dazu eine Stellungnahme vorbereitet, die der Bezirksbeirat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig annahm. Der Park, der ein Teil des Roten-Socken-Wegs ist, ist seit über einem Jahr teilweise gesperrt. Die Stadt hält den Weg derzeit nicht für sicher, allerdings habe sich seit längerer Zeit dort nichts getan, sagte der Vorsitzende der Naturfreunde Stuttgart Süd, Werner Schmidt, in der Sitzung.

In der Stellungnahme an das Amt empfiehlt der Bezirksbeirat, die dringendsten Maßnahmen bis 2015 umzusetzen, damit der Park bald wieder zugänglich ist. „Als Grünzone ist der Park wertvoll. Bisher ist dort noch nie viel gemacht worden“, sagte Wolf-Dieter Wieland von der FDP in der Sitzung. Der Rote-Socken-Weg führt vom Marienplatz über das Lehenviertel bis hinauf zum Haigst. Der Wernhaldenpark gilt als schönster Teil des Fußweges. Aufgrund lockerer Steine an den Trockenmauern sowie auf dem Weg besteht laut der Stadtverwaltung Unfallgefahr. Zudem sind einige Holzgeländer entlang der Staffeln nicht mehr richtig befestigt.

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