Rosenmontag Umzug der Stuttgart-21-Gegner findet statt

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Beliebter als Cowboy oder Prinzessin: Stuttgart-21-Gegner gehen im Fasching als Tanja Gönner, Stefan Mappus oder Heiner Geißler. Foto: dapd
Beliebter als Cowboy oder Prinzessin: Stuttgart-21-Gegner gehen im Fasching als Tanja Gönner, Stefan Mappus oder Heiner Geißler. Foto: dapd

Ordnungsamt genehmigt Stuttgart-21-Rosenmontagsumzug mit zwei geschmückten Wagen.

Stuttgart - Die närrischen Stuttgart-21-Gegner können aufatmen - sie dürfen am Rosenmontag durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen: Der Umzug mit zwei geschmückten Wagen sei vom Ordnungsamt auf Intervention des Verwaltungsgerichts genehmigt worden, teilten die sogenannten Parkschützer am Mittag mit.

Sprecher Matthias von Herrmann stellte klar: "Der Rosenmontagsumzug der Parkschützer ist seit dem 27. Januar angemeldet und war niemals verboten." Zuvor hatte es geheißen, der von den Projektgegnern geplante Rosenmontagsumzug sei vom Ordnungsamt untersagt worden.

Von Herrmann: "Wir werden den Rosenmontagsumzug auf jeden Fall durchführen."

Umzugswagen nicht angemeldet

Das Ordnungsamt hatte sich daran gestoßen, dass ein Umzugswagen nicht angemeldet gewesen sei und somit nicht überprüft werden konnte, ob er den Sicherheitsmaßstäben gerecht wird.

Die Gegner des Milliardenprojekts rechnen mit tausenden verkleideten Demonstranten, die gegen 16.30 Uhr vom Wilhelmsplatz durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof marschieren.

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