Wie geht es mit Rolls-Royce Power Systems weiter? Foto: dpa

Vor wenigen Tagen teilte der Autobauer Daimler mit, dass er sich von seinen Anteilen an der früheren Tognum trennen will. Die Unternehmenszahlen des Motorenbauers sind ebenfalls kein Grund zur Freude.

Vor wenigen Tagen teilte der Autobauer Daimler mit, dass er sich von seinen Anteilen an der früheren Tognum trennen will. Die Unternehmenszahlen des Motorenbauers sind ebenfalls kein Grund zur Freude.

Friedrichshafen - Der Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems (ehemals Tognum) ist 2013 unter anderem wegen fallender Ölpreise nicht vom Fleck gekommen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent auf 2,8 Milliarden Pfund (3,3 Mrd Euro), wie aus der am Dienstag veröffentlichten Unternehmensbroschüre hervorgeht.

Ein Grund seien schlechtere Geschäfte im Öl- und Gasbereich gewesen, wie ein Sprecher erklärte. Kunden hätten vor dem Hintergrund sinkender Preise weniger in Geräte zur Förderung investiert. Das Ergebnis vor Steuern und Finanzierungskosten blieb mit umgerechnet 347 Millionen Euro nahezu unverändert.

Der Motorenbauer aus Friedrichshafen ist seit 2013 bei Rolls-Royce konsolidiert und weist seine Bilanz über die Briten aus. Anfang des Jahres hatte sich das Unternehmen von Tognum in Rolls-Royce Power Systems umbenannt. Vergangene Woche hatte der Stuttgarter Autobauer Daimler bekannt gegeben, dass er sich aus dem Joint Venture zurückzieht.

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