Exklusiver Auftritt: Trent Reznor und seine Band Nine Inch Nails (links), auch Casper kommt zum Hockenheimring, und zwar mit neuen Songs. Foto: Universal/promo

Das Land bekommt ein neues Festival: „Rock’n’Heim“ feiert vom 16. bis 18. August am Hockenheimring mit einem robusten Rockprogramm Premiere.

Hockenheimring - Der Schimpanse reißt ein Mikrofon in bester Rebellenmanier gen Himmel und das zugehörige Kabel entzwei, die Funken fliegen, der Primat grinst schelmisch.

Diesen Vorgang illustrieren derzeit zahlreiche Plakate der Umgebung, betitelt mit silber-weißen Lettern: „The Rise of Rock’n’Heim“ – Der Aufstieg von Rock’n’Heim. Das neue Projekt der Marek Lieberberg Konzertagentur steht in den Startlöchern, der Hockenheimring bekommt sein eigenes Festival. Und dass hier nicht nur Motorsport, sondern auch Musik faszinieren kann, haben in der Vergangenheit zum Beispiel die Herren von AC/DC bewiesen. Vom 16. bis zum 18. August feiert „Rock’n’Heim“ Premiere und soll sich neben den anderen Vorzeige-Events Lieberbergs – „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ etablieren.

Deutsche Aushängeschilder wie Die Ärzte sind mit dabei

Das dafür notwendige Line-up hat durchaus Begeisterungspotenzial, auch wenn noch nicht genau feststeht, wer wann die Gitarren schrubben oder in die Mikros brüllen darf. ­Sicher ist, dass Größen wie System of a Down und Volbeat einige Feierlaunige an den Formel-1-Kreisel bei Mannheim locken, bisher sind über 35.000 Tickets über die Theke gewandert. Auch die Gute-Laune-Rocker von Tenacious D wollen zum Gelingen der Festivalpremiere beitragen, für Nine Inch Nails ist der „Rock’n’Heim“-Auftritt der einzige Tourstopp innerhalb Deutschlands.

Ebenso mit dabei sind deutsche Aushängeschilder wie Die Ärzte. Anders als der Festivalname suggeriert, gibt’s nicht ausschließlich powerrifflastige Rockmusik auf die Ohrmuscheln: Um Fans anderer Genres zu erfreuen, sorgen beispielsweise die Einheimischen Seeed, Casper und Marteria für musikalische Abwechslung. Neben dieser wirbt „Rock’n’Heim“ mit Tempo und Dynamik,­nahe zusammengerückte Bühnen erleichtern den persönlichen Musikmix, dessen ­Palette durch britischen Indie-Rock von Franz Ferdinand und launigen Punk Zebraheads abgerundet wird.

Treue Besucher der Lieberberg-Feste wurden bis zum 31. Juli belohnt: Wer bereits die Künstler bei „Rock im Park“ oder „Rock am Ring“ zelebriert hat, erhielt einen 20-Euro-Rabatt auf sein Ticket. Die 3-Tages-Karte kostet 123 Euro.

Fragen und Antworten zum „Rock’n’Heim“-Festival

Wann? Vom 16.-18. August.

Wo? Am Hockenheimring.

Wie? Die Park- und Campingbereiche befinden sich unmittelbar am Hockenheimer Bahnhof. Mitfahrgelegenheiten bieten www.flinc.org oder www.mitfahrzentrale.de.

Wieviel? Drei Tage „Rock’n’Heim“ kosten 123 Euro bei www.eventim.de und www.ticketmaster.de. Infos unter: www.rock-n-heim.de

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