Im Blüba in Ludwigsburg dreht sich bis zum 5. November alles um das alte Rom – und um Kürbisse. Foto: factum/Bach

450 000 Kürbisse waren nötig, um die neue Kürbisausstellung im Blühenden Barock in Ludwigsburg aufzubauen – entstanden ist eine Schau der Superlative mit Asterix, Obelix und Cäsar.

Ludwigsburg - Asterix und Obelix haben immer gewusst, dass Römer nicht alle Tassen im Schrank haben. Allerdings ließe sich der berühmte Satz aus den legendären Comics auch auf die Macher der neuen Kürbisausstellung im Blühenden Barock anwenden: „Die spinnen, die Ludwigsburger“ – natürlich im positiven Sinn. 450 000 Kürbisse wurden verbaut, um in dem Schlossgarten das alte Rom aufstehen zu lassen: Mit Galliern, Gladiatoren, Legionären und Julius Cäsar mit Streitwagen. Sogar einen Aquädukt haben die Kürbiskünstler geschaffen. Am Freitag wurde die laut Blüba-Chef Volker Kugel größte Kürbisschau der Welt eröffnet, bis zum 5. November können die Figuren täglich von 9 bis 18 Uhr im Ostgarten bestaunt werden, Dazu gibt es Sonderaktionen wie Schnitzfestival, Kürbisregatta, Sortenschau und die Deutschen und Europäischen Meisterschaften im Kürbiswiegen. Die Veranstaltung habe inzwischen eine riesige Bedeutung fürs Blüba, sagte Kugel bei der Eröffnung, er rechne mit rund 180 000 Besuchern. Wenn den Ludwigsburgern nicht der Himmel auf den Kopf fällt, das heißt in diesem Fall: Wenn es nicht allzu viel regnet.

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