Rheuma betrifft in Deutschland Millionen - moderne Diagnostik und Therapie im Klinikum Stuttgart. Foto: Klinikum Stuttgart

Rheuma betrifft Millionen Menschen – vom Kind bis zum Erwachsenen. Im Klinikum Stuttgart erhalten Patienten interdisziplinäre Diagnostik und Therapie.

Das Klinikum Stuttgart hat seinen Fachbereich Rheumatologie erweitert und seine Behandlungskapazitäten in diesem Bereich ausgebaut. Patienten mit rheumatischen Erkrankungen werden jetzt noch besser und spezialisierter betreut. Im Klinikum Stuttgart als Maximalversorger sind alle Disziplinen, die zur Versorgung von Rheumapatienten erforderlich sind, unter einem Dach vertreten.

Rheuma: Mehr als nur Gelenkschmerzen

Rheuma ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene entzündliche, meist autoimmune Erkrankungen, die die Gelenke, Muskeln, Gefäße und das Bindegewebe betreffen können. Manchmal sind aber auch innere Organe oder das blutbildende System involviert. Die bekannteste Form ist die Rheumatoide Arthritis, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Gelenke angreift. Das kann zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führen. Die rheumatische Entzündung betrifft jedoch den ganzen Körper und kann beispielsweise auch Erkrankungen in der Lunge verursachen. Auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen ist erhöht.

Rheuma betrifft in Deutschland Millionen

Rheumatische Erkrankungen sind überraschenderweise ziemlich häufig. In Deutschland sind es etwa 1,5 Millionen Menschen, die an einer Rheumaerkrankung leiden. Betroffen sind Erwachsene jeden Alters. Die Rheumatologie im Klinikum Stuttgart, die von der Rheumatologin Dr. Yella Constance Rottländer nach langjähriger Berufserfahrung in München und der Schweiz geleitet wird, beschäftigt sich mit allen rheumatologischen Erkrankungen.

Umfassende Diagnostik und interdisziplinäre Therapie in Stuttgart

Das Angebot umfasst unter anderem die stationären Abklärungen und Therapien akut entzündlicher, zum Teil lebensbedrohlicher Ausprägungen dieser schweren Erkrankungen. „Im Klinikum Stuttgart steht uns das gesamte Spektrum der rheumatologischen Diagnostik zur Verfügung“, sagt Dr. Yella Rottländer. Dazu zählen die Arthrosonographie, sonographisch gesteuerte Infiltrationen, Duplex-Sonographie der Kopfgefäße und die Kapillarmikroskopie. „Unser größter Vorteil ist aber die Interdisziplinarität. Alle Partner, von der Augenklinik über sämtliche Disziplinen der Inneren Medizin, der Dermatologie bis hin zur Neurologie und Orthopädie arbeiten in diesem Hause besonders gut zusammen. So ist eine hervorragende rheumatologiche Betreuung gewährleistet“, freut sich Dr. Rottländer über die Zusammenarbeit im Klinikum Stuttgart.

Rheuma bei Kindern – Spezialisten im Olgahospital

Komplettiert wird das Behandlungsspektrum durch die sehr erfahrene Kinderrheumatologie im Olgahospital des Klinikum Stuttgart, Deutschlands größtem Kinderkrankenhaus. Denn auch Kinder können von Rheuma betroffen sein.

Patienteneinbindung für erhöhten Erfolg

Die Behandlung von Autoimmunerkrankungen sieht eine medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems vor. Im Regelfall werden spezifische immunmodulierende oder gerinnungsmodulierende Medikamente eingesetzt. In Sonderfällen bedarf es einer Antikörperentfernung durch einen therapeutischen Plasmaaustausch. „Wir beziehen unsere Patienten in jeden Therapieschritt ein“, erklärt Dr. Rottländer. So steigen die Akzeptanz und damit auch der Erfolg der Behandlung.

Weitere Informationen zur Behandlung von Rheuma im Klinikum Stuttgart finden sich auf der Webseite des Klinikum Stuttgart.