Gründer und Firmenchef Dieter Manz Foto: dpa

Der Reutlinger Maschinenbauer Manz beginnt mit den Arbeiten an dem Rekord-Auftrag aus China. Die erste Zahlung in Höhe von 64,3 Millionen Euro sei eingegangen, dies bedeute den Startschuss für die Umsetzung des insgesamt 263 Millionen Euro schweren Vorhabens.

Reutlingen - Der lange defizitäre Maschinenbauer Manz beginnt mit den Arbeiten an einem erlösenden Großauftrag. Wie das Unternehmen am Dienstag in Reutlingen mitteilte, ist die erste Zahlung in Höhe von 64,3 Millionen Euro eingegangen. Dies bedeute den Startschuss für die Umsetzung des insgesamt 263 Millionen Euro schweren Vorhabens, erklärte das Unternehmen weiter. Die Maschinen werden in diesem und im kommenden Jahr installiert.

Manz hatte zu Jahresbeginn den Großauftrag von der Shanghai Electric Group, die 2016 bei Manz eingestiegen war, und einer weiteren chinesischen Firma erhalten. Manz soll Maschinen herstellen, mit denen in China Solarmodule der sogenannten CIGS-Technologie hergestellt werden. Die Module können Sonnenstrahlung auf sehr dünnen Schichten zu Energie wandeln.

Der Auftrag bedeutet den Befreiungsschlag für den Maschinenbauer, der in den vergangenen Jahren hohe Verluste geschrieben hatte. Das Volumen des Auftrags liegt höher als der letzte Jahresumsatz. „Wir freuen uns, nun loszulegen, und sehen gute Chancen, dass sich zukünftig weitere attraktive Folgeaufträge aus der Kooperation ergeben werden“, sagte Gründer und Firmenchef Dieter Manz. Die CIGS-Technologie wird in einem Gemeinschaftsunternehmen mit den Chinesen weiterentwickelt.

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